Konflikt im Neubaugebiet: Klappe Aufruhr in Simmertal die Zweite!

Die Wogen scheinen sich nicht geglättet zu haben. Im Gegenteil: Das Neubaugebiet am Ortseingang sorgt weiterhin für kräftig Dampf auf dem Kessel. Zumindest, wenn man den ersten nach Draußen dringenden Reaktionen nach der öffentlichen Bauausschusssitzung am vergangenen Montag Glauben schenken darf. In deren Verlauf soll es ja mächtig zur Sache gegangen sein. Spätestens dann, wenn der Verlauf in der Tageszeitung abgebildet worden ist, wird der Blog seinen Senf dazugeben und kommentieren. Erfreulich wäre ja, wenn ein Kompromiss gefunden werden könnte. Doch ein solcher scheint nicht in Sicht zu sein. Zum Knackpunkt könnte sich die Nutzungsart Mischgebiet entwickeln. Gemäß Definition stehen in einem Mischgebiet die beiden Nutzungsarten „Wohnen“ und „Unterbringung von Gewerbebetrieben“, gleichberechtigt nebeneinander. Dabei ist die Einschränkung zu beachten, dass die Gewerbebetriebe das Wohnen nicht wesentlich stören dürfen. Der Charakter eines Mischgebiets liegt in der damit verbundenen Nutzungsmischung. Es darf demnach in einem Mischgebiet insgesamt nicht eine der beiden gleichberechtigten Hauptnutzungsarten optisch dominieren, es dürfen aber Teilbereiche durch eine der beiden Hauptnutzungen geprägt sein. Die mit der Nutzungsmischung einhergehende wechselseitige Rücksichtnahme gilt im gesamten Geltungsbereich und damit auch in den Teilbereichen, in denen gewerbliche Nutzungen überwiegen. Fakt ist, der Investor plant jedoch ein reines Wohngebiet im Mischgebiet. Gewerbeflächen hat der nicht ausgewiesen. Hat der sich womöglich verplant? Müsste der das nicht wissen? Hat der etwa seine Hausaufgaben nicht gemacht? Ebenso die Ortsgemeinde? Fragen über Fragen, die jetzt beantwortet werden müssen. Der Blog wird das auf seine Art und Weise tun. Unbedingt! Die nächsten Tage mal reinklicken!

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