Hurra, der Wohnpark Hochstetten-Dhaun wird umgesetzt!

ENDLICH! Stolze fünf Jahre hat es gebraucht, bis der Investor mit der Umsetzung des Siegerentwurfs „Mehr Mitte bitte“ in die Pötte kommt! Nicht ganz. Der Plan dient wohl nur noch als Vorlage. Dass der Architekt not amused über seine gefühlte Ausbootung sein dürfte – geschenkt! München ist weit weg! So ist das nun einmal, denn Teilnahmen an solchen bundesweiten Ausschreibungen sind in der Regel unverbindlich. Immerhin dienen die Skizzen als Grundlage für den Wohnpark mit abgespeckten 25 unterschiedlich großen Wohneinheiten. Ein Haus fällt weg, damit die Sicht auf das Nahetal vom Haupthaus aus erhalten bleiben kann. „Was lange währt, wird endlich gut?“ Wie gut, wird man sehen. Auch, inwiefern der Mietmarkt eine hundertprozentige Auslastung überhaupt hergibt. Der Blog ist zwar skeptisch, aber angeblich soll ja die momentane Nachfrage nach Wohnraum immens sein. Eigentumswohnungen sind ja nicht angedacht, wobei gerade dieser Markt ja regelrecht boomt. Die Menschen kaufen derzeit alles. Alles Zukunfstmusik!

Allen Spekulationen zum Trotz, muss zunächst der aufzustockende Komplex, inklusive der An- und Flachbauten, aus dem Boden gestampft werden. Das wird gewiss noch eine Weile dauern. Egal, der Startschuss ist abgefeuert worden. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Jetzt wird tatsächlich gebaut! Gut so! Richtig, richtig gut sogar. Stolz stellten Investor und 60-Prozent Ortsbürgermeister das Bauvorhaben in der Tageszeitung vor. Der Blog hatte mit diesem Artikel schon viel früher gerechnet. Schließlich laufen die Entkernungsarbeiten schon ein Weilchen. Die Zuschussmöglichkeiten aus dem Dorferneuerungsprogramm sind nicht von Pappe. Ohne diese Gelder sowie lukrativen Steuerabschreibungsmodellen, wäre ein Projekt dieser Art sicherlich nicht umsetzbar gewesen. Nicht für einen Investor. Der will ja schließlich Reibach machen. Alles legitim, alles normales Geschäftsgebaren. Nun macht aber mal hinne! Der Blog wird ein Auge, besser zwei, auf den Baufortgang werfen und in regelmäßigen Abständen seine Eindrücke schildern.

„Mehr Mitte Bitte 2.0“

Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs ist es, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz, um diese in ihrem Bestand für die Zukunft zu sichern.

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