Satirischer Wochenrückblick 13. Dezember!

Über Corona-Bonus, Politiker-Engagement, SIMONA-Weihnachtsbox, Brauerei-Adventskalender, Kellenbachtal-Radweg, VG-Werke-Defizite, Jerusalema-Tanz…

Jerusalema – Der Song, der die Welt zum Tanzen bringt! „Jerusalema“ geht gerade viral: Weltweit tanzen Menschen zum Beat des Songs auch und vor allem Pflegekräfte in strapazierenden und harten Corona-Krisenzeiten. Weltweit? Nein, das Kirner Land zeigt sich bisher uninspiriert. Ein stückweit soll damit Einigkeit- und Gemeinschaft ausgedrückt werden. Wäre es nicht angezeigt und hilfreich, einen solchen Flash-Mob locker, flockig herunterzubrechen? Man stelle sich vor, die erst unlängst fusionierte Verbandsgemeinde würde unter den eingängigen Klängen die Büros verlassen, um anschließend harmonisch im Hof das Eheversprechen tanzend zu zementieren. Rhythmisch zusammenwachsen lassen, was gefühlt irgendwie nicht zusammenwachsen will? Warum nicht? In der ersten Reihe, als Einpeitscher, Thomas Jung mit seinen Beigeordneten und gleich dahinter die komplette Truppe, angeführt vom Ordnungsamt, über die Finanzverwaltung, Bürgerbüro, Standesamt bis hinunter zum Bauhof. So ein Streifen schweißt zusammen und wäre der Internethit schlechthin. Aber sowas von! Kleiner Nebeneffekt! Probiert es doch mal aus. So kurz vor Weihnachten, Bilder einer heilen Welt nach außen zu transportieren – passt! Mit einheitlichen roten Weihnachtsmützen und dazugehörige Masken, bekäme das Ganze auch noch eine optische Note. Vorteil, man könnte die Menschen dahinter nicht auf Anhieb erkennen, wodurch dem ungeübten steifen Tänzer/in eine Bloßstellung erspart bliebe. mehr

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