Jetzt geht es also tatsächlich los!

Die sichersten Anzeichen für baldige Bautätigkeit sind Müllcontainer und mobile Toilettenkabinen. Beides sind auf dem Hof der ehemaligen Schule zu sehen. Sollte es nach Jahren des Stillstandes hier oben tatsächlich losgehen? Alle Indizien deuten zumindest daraufhin. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! Investor Dag Stein Herzberger hat das Projekt „Mehr Mitte bitte“ doch noch dick und fett auf seinem Zettel stehen? Mehr noch: Der legt offenbar entkernend los. Seit Jahren schlummert der Wohnpark „Alte Schule“ in Hochstetten-Dhaun, mit beabsichtigten 28 Wohneinheiten , munter vor sich hin. Dann, wie aus dem Nichts, nun doch die schnelle Wende zum Guten? WOW, damit hatte der Blog fürwahr nicht gerechnet. Und auch jetzt kann der dem Braten noch immer nicht trauen. Hoffen wir mal, dass den Worten nun auch wirklich Taten folgen und dass die Umsetzung auch dem damaligen Siegerentwurf einer Münchner Architektin entspricht.

Der hatte es nämlich in sich. Zur Erinnerung: Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: „Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs war, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz. Der Wettbewerb war der „Alten Schule“ regelrecht auf den Leib geschrieben.

Lange passierte nichts. Sieht man mal von immer mehr Wildwuchs ab, der immer dichter um die alte Schule herum rankt. Kommt das Mehrgenerationenprojekt mit über 20 Wohneinheiten (Entwurf links oben) oder Betreutes Wohnen in eventuell alternativen Wohnformen? Beides scheint möglich zu sein. Wenn es wirklich losgehen sollte, kann es bis zur Vorstellung des Projektes ja nicht mehr so lange dauern. 2015 herrschte große Euphorie, als Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) die Siegerentwürfe der Architekten in einem würdigen Rahmen im Bürgerhaus „Haus Horbach“ ehrte. Die Euphorie ist mittlerweile mehr als nur verblasst. Kehrt die jetzt schlagartig zurück?

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