Die Posse von fehlendem Brandschutz!

Kirn goes Schilda oder anders formuliert eine Provinz-Posse mit Seltenheitswert. Brandschutzauflagen sind nicht verhandelbar – gerade in öffentlichen Gebäuden. So verlangt es zumindest das Gesetz. Umso erstaunlicher die offensichtliche Tatsache, dass das altehrwürdige Kirner Rathaus-Gebäude gegen elementare Brandschutzauflagen verstößt. Wegen der Pandemie und der damit einhergehenden Verhinderung von Laufkundschaft, werden sämtliche Eingangstüren zum Gebäude geschlossen gehalten. Will heißen:  „Wir müssen draußen bleiben“. Es sind halt verrückte Zeiten gerade. Soweit so gut. Geradezu fahrlässig ist es jedoch, dass sich die Türen auch von Innen nur noch mit den passenden Schlüsseln öffnen lassen. Will heißen, im Notfall reicht ein einfaches Drücken der Klinke nicht aus, um eilig ein eventuell verqualmtes Gebäude verlassen zu können. Finde den Fehler? Was meint eigentlich der Verbandsgemeinde-Brandschutzbeauftragter zu dem Missstand? Moment, hat die überhaupt einen? Einen, der sich mit Gesetzen und Vorschriften auskennt. Einer, der regelmäßige Brandschutzübungen organisiert, damit im unwahrscheinlichen Falle eines Falles niemand zu Schaden kommt. Wenn ja, sollte der schleunigst Einspruch einlegen. Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet eine Behörde mit Vorbildfunktion nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Da sollten die Verantwortlichen schnellstens nachjustieren. Kann ja nicht die Welt kosten, auf die richtigen Schließmechanismen umzurüsten. Sachen gibt es…

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