Türkei-Deal: Nicht alle SIMONIANER verharren in Jubel- und Feierlaune!

Heile SIMONA-Welt? Wenn man es nicht es nicht aus internen Quellen besser wüsste, könnte man meinen, der Deal mit dem türkischen Unternehmen hätte für die Mitarbeiter absolut keine oder nur vernachlässigbare Konsequenzen. Zumindest in der Tageszeitung liest sich der Artikel wie ein Coup, von dem unter den Strich nahezu alle profitieren. Doch weit gefehlt. Der hat gravierende Auswirkungen auf den Mitarbeiterstamm in den Fertigungshallen. Um dies voraussagen zu können, braucht es kein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium. Dafür genügt einzig der gesunde Menschenverstand. Mit 160 Zeilen wird Simona für Weitsicht und unternehmerisches Geschick regelrecht gefeiert. Boah, mehr Hofberichterstattung geht nicht! Die Zeitung transportiert alles, was Vorstände und Presseabteilung gerne lesen. Es wirkt wie eine Huldigung XXL. Zugegeben, der eine kleine Satz, wonach man den zwangsweise Jobabbau in der PVC-Schaumplatten-Produktion im Stammsitz größtenteils sozialverträglich durch Pensionierungen oder Fluktuation erreichen wolle, stört ein wenig die positive Außendarstellung. Aber selbst der liest sich recht nett. Ist er aber nicht. Während in den Teppichbodenabteilungen vermutlich die Sektkorken knallten, dürfte zeitgleich in den Produktionshallen Frust und Unsicherheit geherrscht haben. Feierlaune dort, Fehlanzeige! Es jubelt sich halt nur bedingt, wenn man um seine Existenz bangen muss. Mutmaßlich werden 20 Prozent der Belegschaft nicht mehr benötigt. Keine Frage, dieses Ziel lässt sich nur über zusätzliche Kündigungen erreichen. mehr

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