Corona kann uns mal! Narrhallamarsch! Möge die Büttenrede beginnen…

Die Jecken im Kirner Land stehen in den Startlöchern, zahllose Narren versammeln sich auf dem Kirner Marktplatz, um zu schunkeln, zu lachen und zu feiern. Dicht an dicht! So oder so ähnlich hätte es sein können, wenn, ja wenn das doofe Virus nicht gewesen wäre. Alles abgeblasen. Traurige Fastnacht. Nur zum Heulen. Als Ersatz will sich der Blog nochmals an einer Büttenrede versuchen. Eine Art Büttenrede-Fortsetzungsgeschichte, gespickt mit Themen aus dem Kirner Land. Immer mal wieder werden Strophen hinzugefügt. Bis Aschermittwoch. Bekanntlich ist dann ja alles wieder vorbei! Helau!

Im Kirner Land herrscht Mischmasch, dass iss ja fatal,
doch bevor ich mich uffreg, is es mir lieber egal.
Drüber berichte, dass is dem Blog sei Devise,
mit spitzer Feder, derb, dreist und immer präzise.
Drum passt jetzt gut auf, was Zeite, was Zeite,
mir Landeier sind net immer zu beneide.
Was ist hier wichtig, was ein Thema von Dauer,
ihr könnt euch beruhige, ich lieg auf der Lauer.
Der Narrenspiegel, ich kann euch berichte,
der beginnt 2020 mit der Krankenhaus-Geschichte.

Das steht uff de Kipp, die Kasse wolle net bezahle
die Folgen will man sich erst gar net ausmale.
Mit Steuergeld saniert, die Diakonie hatte mal Pläne,
wenn Göbel jetzt schließt, vergießt der keine Träne.
Der will helisch en Ärztehaus dort obe etabliere,
da protestiert die Region und tut die BI alarmiere.
Es geht ums Geld, in Kirn lässt sich ebbe nix verdiene,
da befinde sich Krankenkasse und KV auf einer Linie.
Es braucht halt mehr Lobby und auch mehr Kranke,
ne, mehr Mediziner, aber ken depperte Park-Schranke
In der Krankenhaus-Angelegenheit wird viel gezockt,
zu Lasten Aller, die Mensche sin nur noch geschockt.
Drum aufhörn mim Gezicke, haltet das Krankehaus offe,
die Politik hats in der Hand, mir könne nur hoffe.

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