Bei einem derart prall gefüllten Sparstrumpf sollte doch mehr möglich sein!

Die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun verfügt zum 1. Februar 2020 über liquide Mittel in Höhe von 923.261 Euro. So steht es schwarz auf weiß im Haushalt. Will heißen, der Kontostand kratzt an der Millionenmarke. Da sollten kleinere Investitionen doch locker drin sein? Zugegeben, der Ausschlag ist nur eine Momentaufnahme, weil gemäß Haushaltsplan im Laufe des Jahres auch Geld in die Hand genommen wird. Trotzdem, das satte Plus lässt Spielraum für Anschaffungen und Projekte, die allerdings so gar nicht auf der Agenda der Verantwortlichen stehen. Der Blog erinnert in diesem Zusammenhang immer wieder an die vielen unerledigten Kleinigkeiten. Und er wird es nicht leid gebetsmühlenartig an auf der Hand liegende Versäumnisse zu erinnern. Manche mag das nerven, aber Beharrlichkeit ist eine Tugend. Worum geht es? Nun, viele Ruhebänke, Wanderwege sind in einem erbärmlichen Zustand. Der Unterhaltungsstau ist unübersehbar. Man muss halt nur richtig hinsehen. Mehr noch? Wanderweg-Beschilderungen und Infotafeln fehlen gleich ganz, sind unleserlich oder einfach nur überaltert.

Keine Frage, in der Gemarkung ist vieles im Argen. Ebenso in den Ortsteilen selbst. Viele Verkehrsschilder erfüllen noch immer nicht ihren Zweck. Sie sind unleserlich, verblasst und verrostet. Punktuell wurde zwar nachgebessert, aber damit ist das Problem noch lange nicht vom Tisch. Kleines Geld würde ausreichen, um ein für allemal Abhilfe zu schaffen. Blöd, die Verantwortlichen haben Scheuklappen auf. Existiert eigentlich eine To-do-Liste? Wohl kaum. Merke, Baustellen und kosmetische Mängel in allen Ortsteilen, die mit wenig Aufwand und geringen Kosten beseitigt werden könnten, gibt es reichlich. Tipp: Mal in kleinen Dingen denken! Dazu gehört auch mal ein Highlight zu setzen. Da wäre der Blog wieder bei einer Webcam für den Skywalk oder alternativ das Dhauner Schloss. Ideenreichtum, Phantasie und Kreativität, sind aber schon seit Jahren aus. LEIDER! Pinselarbeiten, Ausbesserungen, Verschönerungen, Pflege, Verbesserungen – alles was mit kleinem Geld die Ortsgemeinde optisch attraktiver darstellen ließe, findet gar nicht oder viel zu wenig statt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.