Peinlich-SPD-Auftritt im Internet!

Zugegeben, die SPD bekommt auf dieser Plattform mehr Seitenhiebe ab, als andere. Allerdings bietet die Partei auf allen Ebenen immense Angriffsflächen. Beispiel Internet-Auftritt: Die Genossen vernachlässigen ihre Präsenz im Netz fast schon methodisch. Ist eine solche Vorgehensweise naiv oder schludrig? Was bezwecken die Genossen mit einem derart schwachen Auftritt im Netz? Etwa den schleichenden Rückzug von der politischen Bühne? Wohl kaum! Dennoch, der selbstgemachte Drang in die Bedeutungslosigkeit ist unübersehbar und bekommt durch solche Mosaiksteine eine dazugehörige Symbolik! Dabei sind intakte und aktuelle Webseiten heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk. Merke, über das Internet sind die weltweit rund um die Uhr abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirmen aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Wählern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig. Die Webseite also einmal erstellen und fertig? Wenn man oberflächlich mit der Plattform umgeht, dann ja. Für das negative Beispiel einer stets inaktuellen Internetseite steht die SPD Kirn schon seit Ewigkeiten exemplarisch Pate.

Da kann man auch noch so sehr Seitenhiebe verteilen, es passiert einfach nichts. Manche Inhalte sind nicht nur veraltet, sondern in der Botschaft peinlich. Warum gibt man sich nur diesem unwürdigen Pflegezustand hin? Wie will man so in der Breite ernstgenommen werden? Die Beigeordneten im Kirner Stadtrat heißen nach wie vor Peter-Wilhelm Dröscher und Peter Christmann. Noch Fragen? Die Herren sind schon über ein Jahr lang in diesen Funktionen politische Geschichte. Klammern die etwa noch? Leiden die unter Trennungsschmerz und können sich nicht satt genug sehen an den personellen Formalien? Und auch die Liste der Stadtratsmitglieder ist noch immer veraltet. Da sind noch immer politische Ruheständler mit am Ruder. Hand aufs Herz, es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten ordentlich zu pflegen, oder? Wenn das die Partei alleine nicht auf die Reihe bekommt, dann sollte sie sich Hilfe holen. Der Blog kann helfen. Der Blog hilft gerne! Persönliche Nachricht genügt. Alternativ sollte man die Präsenz besser gleich ganz einmotten. Besser keine Internetseite, als eine derart ungepflegte. Und da wundern sich doch tatsächlich noch einige Mandatsträger, dass der Blog die kommunalen SPD-Vertreter nicht mehr wirklich ernstnehmen kann und ihnen stets bescheinigt, dass sie der Musik nur noch hinterherlaufen.

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