Satirischer Wochenrückblick 4. Oktober

Über Kassenärztliche Vereinigung, Ordnungsamt Kirn, Kirner Marktwoche, Wohnungsmarkt, CDU-Kandidatinnen-Karussell…

Corona-Auflagen prüfen, Gefahren beseitigen, aktive Prävention, aber auch angepöbelt werden: Das gehört zum Arbeitsalltag in den Ordnungsämtern. Überall? Nein, im Kirner Land hat es ja keine Sheriffs, die tagtäglich in Stadt und Land unterwegs sind. Von daher gibt es auch keine Berührungspunkte. Es fehlt an Mitarbeitern, die sich nicht scheuen, Knöllchen zu verteilen oder gegen Ruhestörer vorzugehen. Wobei, wir mussten unlängst lernen, dass Ruhestörungen ausschließlich Spielwiesen der richtigen Polizei sind. Soso! So lange die Führungsriege aus den Teppichbodenabteilungen der VG hinsichtlich der Aufgaben von Ordnungsamtsmitarbeitern nach außen hin mit gefährlichem Halbwissen glänzen, wird die Abteilung auch nicht aufgewertet werten. Lediglich ein einzelner „müder“ Krieger kann das Ordnungsamt auf Streife schicken, und der ist tapfer nur in Teilzeit unterwegs. Kein Witz! Viel zu wenig. In Bad Sobernheim stehen immerhin 2,5 Stellen zur Verfügung. Der einsame Held ist wie Don Quijote allein auf weiter Flur im Kampf für Ordnung und Sicherheit unterwegs. Statt einer Lanze, nur Knollen-Block und Stift – passt! Auf seinen Schultern lastet die tägliche Außendienst-Verantwortung. Und weit und breit kein Sancho Panza in Sicht. Dabei hat der Kämpfer für Recht und Ordnung den Job gerade erst angefangen und ist demzufolge kaum eingearbeitet. Was bitteschön kann ein Berufsanfänger bei seinen Soloauftritten schon bewegen? Wahr ist, Ordnung und Sicherheit kosten Geld. Wahr ist aber auch, das will man seit Jahren zum Verrecken nicht in die Hand nehmen. So etwas nennt man dann wohl verfehlte Personalpolitik! Anders ist das Vorgehen der VG in dieser Frage nicht zu erklären. Umdenken ist dringend geboten. Notfalls braucht es jemanden, der mal kräftig auf den Tisch haut und den Augenöffner mimt. Chefsache? Es braucht dringend drei Stellen, um den Ansprüchen der Bevölkerung an ihre Ortspolizeibehörde gerecht zu werden. Drei Mitarbeiter bedeuten unter dem Strich aber Mehrarbeit und Mehraufwand in den Amtsstuben. Dann wäre es mit der momentanen „Ruhe“ vorbei! Das muss man allerdings auch wollen! mehr

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