Hochstetten-Dhaun, ein einziges Wildtiergehege?

Schon öfters hat der Blog über Muffel- oder Damwild berichtet. Zutrauliche Exemplare, die sich weit in das Dorf hineinwagen. Vermutlich auf der Suche nach Futter, lassen die sich auch mal streicheln. Hochstetten-Dhaun, ein einziger Streichelzoo? Ab und an schon! Regelmäßig zugespielte Bilder und Videos lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sich die an sich zurückgezogenen Tiere die Ortslagen für sich entdeckt haben. Oft sind Einzelgänger, wie hier im Video ein Damspießer, oder sogar ganze Herden recht zutraulich. Die Nähe zu Menschen ist für die Tiere jedenfalls kein Problem. Fast majestätisch präsentiert sich der eine oder andere stolze Bock, ähnlich einem Auftritt während eines Foto-Shootings. Stellt sich die Frage, warum in freier Wildbahn geborenes und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich an Menschen herantraut? Als ob es das normalste von der Welt wäre, sich bisweilen sogar streicheln und füttern zu lassen. Hochstetten-Dhaun, ein einziger harmonischer Kuschelzoo? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten?

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