Das Wort zum Sonntag

Die Hochstettener Gießkannen-Geschichte!

Friedhöfe sind Orte der Stille, es sind Stätten, an denen man der Verstorbenen gedenkt und sich mit ihnen besonders verbunden fühlt. Als störend und ärgerlich kann sich da die Suche nach einer Gießkanne erweisen. Eine, mit Brauseaufsatz wohlgemerkt. Der hat ja seinen tieferen Sinn, weil sich der Wasserschwall sanft und weit über die Gräber verbreiten lässt. Blöd, dass auf dem Friedhof in Hochstetten Brauseköpfe gerade aus sind. Ein regelmäßiger Friedhofsgänger und Gießer hat sich beim Blog über den Umstand beschwert. Der ist zwar der falsche Adressat, nimmt das Thema aber gerne auf. Ferner prangert der den generellen Zustand der Kannen an. Von den Wenigen, seien die meisten löchrig oder gerissen. Und tatsächlich, die Auswahl ist mehr als bescheiden und tatsächlich, Brauseköpfe stehen nicht zur Verfügung. Auf den Zustand müsste die Ortsgemeinde mal mehr ein Auge darauf werfen. Es sind oftmals die kleinen Dinge, denen viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Service und Friedhofsbesucher  – das passt bei den Gießkannen in Hochstetten derzeit nicht wirklich zusammen. Merke, die sind billig und sollten gerade auf Friedhöfen in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen. Logisch, dass die nicht selten Füße bekommen und Brauseköpfe gerne mal einkassiert werden. Geschenkt! Im Schnäppchen-Markt kosten die Dinger so gut wie gar nichts. Der hat jeden Tag geöffnet. Blog-Tipp: Setzt den Bedarf dick und fett auf den Einkaufszettel – am besten ganz nach oben.     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.