Zankapfel Wohnanlage Bachwiese!

Wie verbindlich ist ein Bebauungsplan? Diese Frage stellen sich derzeit die Anlieger des Neubaugebietes Bachwiese unterhalb des Hanges in Hochstetten. Dort soll 2021 eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten, verteilt auf zwei Bauplätzen, hochgezogen werden. Mindestens dreistöckig, wenn das Werbebild des Vermarkters eins zu eins umgesetzt weden sollte. Der Bebauungsplan schreibt allerdings nur bis zu zweigeschossige Ein- und Doppelhäuser vor. Kommt ja dann nicht ganz hin! Die bisherigen Bauherren haben sich an die Vorgaben gehalten und erwarten das auch von anderen.

Ein Irrglaube? Wird dem Investor womöglich ein Sonderrecht eingeräumt, damit der sein Eigentumswohnungs-Projekt umsetzen kann? Kann die Ortsgemeinde den Bebauungsplan so einfach ändern, damit es passt? Die Eigentümer der wesentlich kleineren Häuser drumherum befürchten vielfältige Nachteile durch einen solchen „Klotz“ Wand an Wand. Kommt der wie angekündigt, wirken die Nachbarhäuser daneben wie Spielzeugmodelle. Die Anwohner werden die Entwicklung jedenfalls beäugen und notfalls intervenieren. Die sind alarmiert und besorgt. Der Blog wurde gebeten dieses Thema einmal aus deren Sicht abzubilden. Auftrag ausgeführt!

Eine Antwort auf „Zankapfel Wohnanlage Bachwiese!“

  1. In Hochstetten ist es wohl üblich, das bestehende Bebauungspläne einfach geändert werden wenn es den Kommunalpolitikern passt. Der Bebauungsplan im Steingrund und Bergstraße wurde wohl wegen der Aufstockung des ehemaligen Saales der Zeugen Jehovas geändert. Wie sich das im weiteren Gebiet kam man in der Bergstraße sehen. Dort ist ein Haus gebaut worden was nicht in diese Straße passt und einigen Anliegern wohl auch das Licht (Sonne) nimmt.

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