Tierkadaver entlang des Pilger-Weges!

Es ist ein unerfreulicher Anblick am Hildegard-Pilgerweg zwischen Dhaun und Simmertal. Und es stinkt zum Himmel! Hinter einer Kurve, unweit des Waldweges, den vor allem Wanderer nutzen, liegen Kadaver und Innereien von Tieren, einmal offen, einmal halb bedeckt. Arglos weggeworfen und auf bequeme Art und Weise vom Fahrzeug herunter entsorgt, wie es scheint. PFUI! „Muss nicht sein,“ findet Dieter Mundstein. Er ist tagtäglich mit seinem Hund in diesem Waldabschnitt unterwegs. Für ihn ist diese Art der schnellen Entsorgung in unwegsamen Gelände ein Ärgernis, das unbedingt aufgearbeitet gehört. Daher hat er sich auch schon mehrfach ans Telefon gehängt, um Behörden sowie den Ortsbürgermeister zu informieren. Auch heute noch das gleiche Bild: An dem steilen Hang fällt sein Blick immer wieder auf Knochen, Innereien und eklige Reste, die scheinbar schon ein paar Tage dort liegen.

Haben Jäger die Kadaver beseitigt? Nicht auszuschließen! Gerade den Verdacht möchte Mundstein überprüft wissen. Seiner Ansicht nach kann es doch nicht sein, dass diese Vorgehensweise, unmittelbar an einem vielbenutzten Wanderweg, erlaubt sein sollte. Gemäß einer oberflächlichen Recherche, können Wildkadaver oder Körperteile von frei lebendem Wild können grundsätzlich in der Natur verbleiben. Aber so nah an einem stark frequentierten Weg? Wohl kaum! Es stinkt jedenfalls bestialisch und auch der Anblick ist nicht für Jedermanns Augen geeignet. Und dann noch die Horden von Mücken! Merke, Brüche und Zerwirkreste dürfen nur gemeinwohlverträglich zurückgelassen werden. Im Klartext, darf es zu keiner Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie von Landwirten und Natursuchenden kommen. Geschweige denn, zu einer generellen Beeinträchtigung der Umwelt. Kurzum, das „Kadaver-Problem“ muss nicht sein. Jedenfalls stört Mundstein diese Vorgehensweise bockfett. Daher hat er auch alles fotografiert und um Veröffentlichung gebeten. Inwieweit sich diese Angelegenheit klären wird können, ist offen. Bekanntlich schreit keiner so wirklich hier. Der Blog bleibt jedenfalls am Thema dran.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.