Von Problem-Pferden und Problem-Hunden?

So ein Mist!!! Pferdemist wohlgemerkt! Da hat man doch tatsächlich erneut Pferdeäppel auf dem Dhauner Schloss aufgefunden. Pfui! Wiederholungstäter sind die allerschlimmste Sorte von „Kriminellen“! Hatte man im ersten Mitteilungsblatt-Aufruf den Verlierer noch scherzhaft dazu aufgefordert sich beim Ortsbürgermeister zu melden, dreht der jetzt andere Seiten auf. Merke, einen Häuptling „veräppelt“ man nicht! Kleines Wortspiel am Rande! Reiter bekommen jetzt die volle Härte des Gesetzes zu spüren! Voll krass, wie er seiner Entschlossenheit mit einem neu aufgestellten Verkehrsschild „Reiten verboten“ (Zeichen 258 StVO) Nachdruck verleiht. Was das Zusatzschild angeht, muss der Blog passen. Die beziehen sich in dieser Anordnung generell auf das Verbotsschild obendrüber. Ergibt in der Konstalation aber keinen Sinn. Sei’s drum! Die tagtäglichen „Durchreiter“ müssen jetzt tapfer sein. Sie müssen ihre Rosse vor der Pforte anleinen und zu Fuß hinauf zum Schlosshof laufen. Blöd nur, an entsprechende Koppeln, wie sie vor jedem Wildwest-Saloon für die Cowboys zu finden sind, hat der Ortscheriff nicht gedacht. Da müssen seine Handwerker nochmals nachjustieren.

WOW, der 60-Prozent-Bürgermeister zeigt jedenfalls Pferde-Entschlossenheit. Wünschenswert, wenn sich dieser Eifer auf andere Themenfelder übertragen ließe. Stichwort Spielplätze! Gesucht werden also rücksichtslose Reiter? Die müssen doch dingfest zu machen sein. Die Ordnungsamts-Sheriffs sollten sich mal auf die Lauer legen. Blöd, Außendienstmitarbeiter sind ja heuer gerade aus. Bleiben wir bei den Tier-Hinterlassenschaften. Was ist mit den Hundehaltern? Warum wurde nicht zeitgleich ein „Hundehäufchen-Verbotsschild“ in den Boden gerammt? Sind die Hinterlassenschaften der kleineren Vierbeiner nicht auch nervig? Der Blog hat oben mal ein Beispiel-Verbotsschild eingestellt. So könnte das ausshen. Neben der Linde ist noch reichlich Platz. Kleinerer Haufen zwar, aber trotzdem eklig und ärgerlich. Appelle an Hundehalter alleine reichen ja bekanntlich nicht .

Spötter behaupten ja, dass die Pferdeäppel der Amtsschimmel himself verliert. Der soll nicht selten im Schlossgarten umherlaufen. Laut wiehernd wohlgemerkt. Immer dann, wenn die Kommunalen tagen, bekommt der augenscheinlich Magenprobleme, die dann über den Darm schwer verdaut und in letzter Konsequenz als „Äppel“ ausgeschieden werden. Ob das stimmt? Sicherlich nur dummes Geschwätz! Egal, jedenfalls hat der Bürgermeister seinen bisher erfolgreich verborgen gehaltenen Fable für Sicherheit und Ordnung entdeckt. Am Ende verfällt der noch einem nicht mehr für möglich gehaltenen Verkehrsschilder-Wahn? Nicht auszudenken, wenn der am Ende auch die bis zur Unkenntlichkeit verblichenen Verkehrszeichen in der gesamten Ortslage ersetzen lässt. Bekanntlich sind das ja nicht unbedingt wenige. Oh Gott, über was soll der Blog dann noch ablästern?

Wahr ist, Hinterlassenschaften sind ein Ärgernis. Wahr ist aber auch, auf dem Dhauner Schloss wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Dort oben ist ja kein Pferde-Hotspot. Das Wort „überreagiert“ trifft es wohl am ehesten. Wäre man doch nur überall so schnell mit „Lösungen“ bei der Hand.

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