Weg zum Echo wieder freigeschnitten!

Jeder kennt das alte Echospiel: „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Echo: „Esel!“ Auch auf dem Dhauner Schloss hat es ein Echo Richtung Kellenbachtal. Blöd nur, der Weg auf die Echo-Kanzel war mit Hecken und Brennnesseln versperrt. Die Betonung liegt auf „war“. Kaum war der Pflegenotstand-Beitrag erschienen, schon rückten die „Mähmänner“ an. Kurzum, alles wieder im Lot. Geht doch! Kurze Hosen sind jedenfalls nicht mehr tabu, wenn man gegen die Felswand schreien möchte. Neuer Ruf-Vorschlag: „Wer macht den Weg frei und die Hecken kleiner?“ Echo: „Gemeinde!“ Spaß beiseite, wenn man es mit dem angepriesenen touristischen Highlight wirklich ernst meint, dann sollte man seine Anlagen mehr im Auge behalten. Ist ja kein Einzelfall, gell? So ein Heckenwuchs kommt ja nicht überraschend daher.

Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man auch die Kanzel insgesamt etwas aufhübschen. Wie wäre es mit einer Ruhebank? Das schöne Fleckchen gegenüber der Rabenkanzel lädt zum Verweilen ein. Vielleicht sollten die Schloss-Verantwortlichen den Vorschlag mal aufgreifen. Ein Hinweisschild „Echo“ stünde dem Pfad auch gut zu Gesicht. Für ein „Pferde-Äppel-Verbotsschild“ am Schlosseingang hat das Geld ja auch gereicht. Im Park platziert – passt! Fremde wissen ja nichts über die widerhallende Wirkung der Felsen gegenüber. Tipp: Nicht immer nur in großen Projekten denken, die dann doch nicht oder erst verspätet kommen, sondern erst einmal die kleinen Hausaufgaben erledigen. In kleinen Schritten zum Erfolg. Dann klappt das auch mit dem Tourismus. Apropos Bänke. Ein paar mehr stünden dem gesamten Schloss-Park sicherlich gut zu Gesicht. Es gibt viel zu tun, fangt mit den Kleinigkeiten an.

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