Der Verkehrskollaps von Hochstädten birgt auch Chancen!

Die Chance nutzen! Während der baubegründeten Vollsperrung der Bundesstraße 41 erfuhr der kleine Ortsteil Hochstädten eine nicht für möglich gehaltene Aufmerksamkeit. Eine regelrechte Blechlawine quälte sich tagsüber in Richtung Neubaugebiet, um dann unverrichteter Dinge wieder eine Kehrtwende einlegen zu müssen. Hunderte, wenn nicht sogar mehr, zumeist auswärtige Autofahrer, – oftmals Kennzeichen aus dem Saarland – wussten sich nicht mehr zu helfen. „Gefangen in der Sackgasse“, ein Szenario, das Nerven kostete. Die Anlieger schüttelten den Kopf, die Autofahrer zuckten die Schultern. Nächste Woche wartet der zweite Teil der Autofahrer-Irrfahrt! Warum nicht das Beste aus dem nochmals zu erwartenden Ansturm herausziehen? Die Anlieger könnten doch einen Rast- und Ruheplatz im Bereich der letzten Wendemöglichkeit anbieten. Erfrischende Getränke, um die erhitzten Autofahrer-Gemüter herunter zu kühlen. Einen Hort der Entspannung bei Kaffee und Kuchen schaffen – das wäre doch ein Angebot. Eines, das man nicht ablehnen kann. Und wenn die Autofahrer nicht aussteigen möchten, dann ginge noch immer ein To-Go-Service. Vielleicht noch ein paar Flyer während der Wegbeschreibung verteilen, von wegen Tourismus im Kirner Land. Und obendrauf ein Blumengruß, um Sympathien zu erwirken. Es gibt so viele Möglichkeiten! Hey, ihr Hochstädtener, seid mal kreativ. Nutzt die Chance, um etwas Geld in Eure Ortsteil-Kasse zu spülen. Wenn es die überhaupt gibt! Nicht hadern, machen! Macht das Beste aus der Situation. Es nützt nichts, sich über den Istzustand zu ärgern. Nächsten Sonntag kommen sie wieder, die unverbesserlichen Verkehrsschilder-Verweigerer. Seid darauf vorbereitet. Und immer freundlich sein, auch wenn es schwerfällt. Und lasst Euch ja nicht auf den Austausch von Nettigkeiten ein, wie jetzt gerade. Bringt doch nichts.  

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