Alle Jahre wieder Wildwuchs!

Eine Absichtserklärung erregte Anfang Februar richtiggehend Aufmerksamkeit. „In das Bauprojekt „Alte Schule“ soll 2020 Bewegung kommen.“ Boah, Das konnte ja nur bedeuten, dass es mit den Bauarbeiten zeitnah losgeht. Jetzt haben wir fast Juli. Was ist sichtbares passiert? NICHTS! Sieht man einmal vom alljährlichen wiederkehrenden Wildwuchs ab. Der ist gerade in seiner Hochphase. Jahr für Jahr versucht sich die Natur das Gelände zurückzuerobern. Und wenn man denkt, sie schafft es, kommen dann doch noch die Heckenscheren zum Einsatz. Kein Wunder also, dass sich der Bereich zu einem regelrechten Schandfleck entwickelt hat. Gut, dass der ehemalige Kult-Hausmeister Hans Vollmar den Verfall seines heißgeliebten Schulgeländes  inklusive der Außenanlagen nicht mehr miterleben muss. Erleben wir noch einen Baustart in 2020. Eher friert der Rhein im August zu! Die Botschaft einer baldigen Umwidmung hör ich wohl, allein mir fehlt noch immer der Glaube daran. Sei’s drum, wenn ein Projekt schon fünf Jahre im Tiefschlaf schlummert, kommt es auf das eine oder andere Jährchen mehr auch nicht mehr an. Irgendwann wird es ja mal soweit sein. So schlimm ist der Anblick ja auch wieder nicht, oder doch? Irgendwann wird ein Spatenstich mit viel Tamtam und Prominenz initiiert. Nur wann? Der Blog bewertet die Situation im Herbst erneut. Nochmals, was will der Privatinvestor anbieten? Wird er den Siegerentwurf des Architektur-Wettbewerbes eins zu eins umsetzen? Wohnungen quer Beet, wie ursprünglich geplant? Und wenn 20 bis 25 unterschiedlich große barrierefreie Einheiten auf einen Schlag wirklich aus dem Boden gestampft werden sollten, wer bitteschön soll die mieten? Gibt es wirklich einen solchen Bedarf in Hochstetten-Dhaun? Kaum vorstellbar! Egal, Hauptsache es wird angefangen.

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