Der Charme ist längst verflogen!

Hurra, die Deutschen verbringen ihren Urlaub wieder mehr in der Heimat. Danke Corona! Auch das Kirner Land rüstet sich, um etwas von dem Tourismus-Kuchen abzubekommen. Nun wissen wir alle, dass touristische Highlights in der Region dünn gesät sind. Unsere Urlaubsregion gilt als eine gute Adresse für einmalige Naturerlebnisse mit imponierender Vielfalt. Einzigartige Naturschönheiten lassen sich in gut ausgebauten Wegenetzen erwandern – passt! Der Geologische Lehrpfad gehört irgendwie auch dazu – zumindest auf dem Papier. Der ermöglicht dem Besucher einzelne Zeitabschnitte der Erdgeschichte dieser Region mit einer Auswahl typischer Gesteine sowie deren wirtschaftliche Nutzung näher kennen zu lernen. Sozusagen eine Art Klassenzimmer am Wegesrand. Leider herrscht sowohl auf der Strecke, als auch an den Ruheoasen enormer Unterhaltungsstau. Leider! Und das schon seit längerer Zeit. Schautafeln und Hinweisschilder sind verrottet oder fehlen gleich ganz. Gleiches gilt für Bänke und Tische. Exemplarisch der Zustand an der Ersten Linde. Der Platz lud früher einmal zum Verweilen ein. Niederlassen will sich hier sicherlich keiner mehr so wirklich, geschweige denn hier seine Brotdose auspacken. Wo auch? Tisch und Bänke fehlen und die Aussichten über das Dorf sowie hinauf zur Stiftskirche sind zugewuchert. Kurzum der Platz ist mittlerweile zu einem dunklen Eck ohne jeglichen Charme verkommen. Insgesamt täte dem Rastplatz eine Auffrischung mehr als gut. Was nützt der schönste Aussichtspunkt, wenn wildes Grün den Rundum-Blick einschränkt. Fazit: An der Ersten Linde herrscht insgesamt dringender Handlungsbedarf!

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