Adieu Hellbergkirmes

Die Würfel sind gefallen. Die Hellbergkirmes oder wie es der Öffentliche Anzeiger so aufwertend formuliert „Vorkerb der Kirner Kerb“,  am ersten August-Wochenende, ist abgesagt. Wahrscheinlich ist nicht die Gästeschar, die sich ja durchweg im 100er-Bereich bewegt das Problem, vielmehr der organisatorische Aufwand. Wer bitteschön soll auch die Hygieneregeln überwachen, geschweige denn umsetzen. Die Helferschar ist eh ausgereizt. Hinzu käme eine Buchführung wann, wer, wo und wie lange den Bierbrunnen belagert oder vor der Bühne Platz nimmt. Abgesehen davon dürfte sich die Abstandsregel als Stimmungskiller erweisen. Nein, eine Kerb unter den Bedingungen ist weder zielführend, noch spaßbringend. Dann lieber die Chose ausfallen lassen. Mal ehrlich, ganz so hart dürfte der Ausfall die Bürger nicht treffen. Die Akzeptanz in der 1800-Einwohner-Gemeinde ist ohnehin seit Jahren eher gering – zumindest in der Breite. Aus welchen Gründen auch immer, verzichten viele auf einen Einkehrschwung auf den Festplatz am Bürgerhaus Haus „Horbach“. Woher rührt das gewachsene Desinteresse an einem Dorffest, das alle Ortsteile doch vereinen und zum gemeinschaftlichen feiern animieren soll? Schwere Frage, nächste Frage! Der Blog hätte da einige Antworten, jedoch möge jeder seine eigene geben.    

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