Straße und Rutschhang, zwei Paar Schuhe?

Realer Irrsinn: Da hat man die Öffentlichkeit jahrelang im Glauben gelassen Rutschhang und Landesstraße darunter müsste man als kausale Knacknuss betrachten und dann diese Aussage: „Die Sanierung der welligen Straße, auf der Tempo 30 gilt, hat nicht mit der anstehenden Sanierung des Rutschhangs im alten Steinbruch zu tun“. Hähh, wie jetzt!!! Hat man uns Autofahrer nicht jahrelang hingehalten und in dem Glauben gelassen, dass es nur eine gemeinsame Lösung geben könnte. Warum in Gottes Namen lässt man uns die ganze Zeit auf einer gefährlichen Buckelpiste fahren, wenn man die längst hätte entschärfen können? Finde den Fehler? Wenn es mal wieder eines Beleges bedurfte, dass die öffentliche Hand es nicht auf die Reihe bekommt, da ist er – direkt vor unserer Haustür. Die Straße wird jetzt also völlig neu angelegt und der Rutschhang ist außen vor. Das sind die Fakten!

Dabei wurde der vor nicht allzulanger Zeit als Hochrisiko-Hang eingestuft. Klang zwischenzeitlich sogar mal so, als ob der ganze Berg von jetzt auf gleich zu Tal stürzen könnte. Eine stets latente Apokalypse sozusagen. Das soll alles mal noch einer verstehen. Schilda lässt grüßen! Schwamm drüber, freuen wir uns lieber über die neue Straßendecke. Nur mal so ein kleines Gedankenspiel: Die Straße ist fertig saniert und dann geschieht das Unfassbare. Der noch immer nicht befestigte Hang kommt nach einer Starkregenphase ins Rutschen und begräbt die nigelnagelneue Fahrbahn unter Geröllmassen. Zugegeben, alles nur blanke Theorie, aber man hat ja auch schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Apropos Straße, sollte die nicht im Falle eines Falles parallel zur Bahn geführt werden? Da war doch mal was. Hatte die Basalt-AG nicht den Wunsch einer Verlegung unter finanzieller Beteiligung geäußert? War dann wohl nicht so, oder? Vielleicht hatte man aber auch nur keine Lust mehr zu warten und das Projekt zwischenzeitlich begraben. Wer weiß?   mehr 

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