Satirischer Wochenrückblick 30. Mai

Über Polder-Bau zu Hochstetten, Sinnfrage Schwimmbad, Verkauf „Ottsch“, Schloss Dhaun, Flop Autokino…

Sinnfrage Schwimmbad? Corona und Badespaß wollen so gar nicht zusammenpassen. Zeichnet man eine einfache Pro und Contra-Tabelle auf ein Blatt Papier, überwiegen die Argumente gegen eine Öffnung. Daher hat man die Angelegenheit zunächst vertagt. Die Fülle von Hygieneauflagen ist einfach zu gewaltig. Wenn sich die Betreiber wirklich für eine Saison unter diesen Bedingungen entscheiden sollten, dann wäre das mehr eine Herzens-Entscheidung als eine von Vernunft gesteuerte. Die wäre als eine Art Zugeständnis an die schon arg geschundenen Corona-Seelen zu bewerten. Fakt ist, spontane Sprünge und ausgelassenes Badevergnügen sieht das Hygienekonzept des Landes jedenfalls (noch) nicht vor. Was erschreckt, ist die kommunizierte Vorlaufzeit. Mal ehrlich, sind vier Wochen nicht arg lang für notwendige Vorbereitungen im Kirner Jahnbad? Andere Bäder bekommen das mitunter viel schneller auf die Reihe oder haben sogar schon auf. Was für trübe Aussichten. Wahr ist, der Badestart beginnt – wenn überhaupt – erst Ende Juni. Wahr ist aber auch, Anfang September ist Schluss. In der Summe wären das acht bis zehn Wochen „Vergnügen“ im kühlen Nass. Lohnt das wirklich? Das zu erwartende tägliche Mehr an Minus in der Kasse durch Corona würde auf alle Fälle schwindelerregend ausfallen. Um das beurteilen zu können, braucht es keinen Finanzexperten. mehr

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