Einspruch: Kirn muss einem Parkhaus nicht nachtrauern!

„Das Kirner Parkhaus leider in den Mühlen der Bürokratie zermahlen“ – so überschrieb der Autor des Öffentlichen Anzeigers seinen Kommentar. Einspruch! Seiner Darstellungsweise muss ich widersprechen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Streiche „LEIDER“ und setze „GLÜCKLICHERWEISE“. In leidenschaftlichen Zeilen trauert der Verfasser einer verpassten Gelegenheit nach – ich nicht! Kirn hat kein Parkhaus und Kirn braucht kein Parkhaus. Letztlich ausschlaggebend ist jedoch die Tatsache, Kirn kann sich einfach kein Parkhaus leisten. Punkt! Soso, der Amtsschimmel ist also der Schuldige. Dass der in diesem konkreten Fall so anhaltend und gnadenlos wieherte, war ausnahmsweise sogar ein Glücksfall. Das laute Geheul weckte die Kreativität von Bürgermeister Martin Kilian und die seiner Verwaltung. Mit der Ausarbeitung eines dezentralen Parkraumkonzeptes zeigten sie eine ebenso effektive und dazu noch wesentlich günstigere Alternative zum Parkhaus-Neubau auf. mehr

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