Der Wochenrückblick deckte auf! Jetzt tadelt MdB Joe Weingarten seine CDU-Kollegin Antje Lezius

Gegenstand des Satirischen Wochenrückblickes war auch die Telefonkonferenz im kleinen Kreis bezüglich Erhalt des Kirner Krankenhauses. Gelesen wurde der Beitrag auch von MdB Joe Weingarten (SPD). Er war not amused über die Vorgehensweise seiner CDU-Kollegin Antje Lezius. Mehr noch: Seine neuerliche Presseerklärung klingt ganz nach beleidigter Leberwurst. Keine Frage, Weingarten schmollt. Zurecht oder zu Unrecht? Nun, das möge jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, das Kirner Krankenhaus weckt wieder das Interesse der Politik, und dies, abseits der alles überlagerten Corona-Krise. Gut so.  

Weingarten: „Jetzt habe ich aus den Medien erfahren, dass aus dem gemeinsamen Schreiben, das die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius und ich an Bundesgesundheitsminister Spahn gerichtet hatte, eine – ergebnislose – Telefonkonferenz der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Dr. Thomas Gebhardt folgte. Ich wusste weder von dem Termin noch bin ich dazu eingeladen worden. Auf meine Nachfrage hat mir Antje Lezius erklärt, auch dies sei ein „Versehen“ gewesen, sie habe nicht daran gedacht, mich einzuladen. Die CDU-Verantwortlichen leiden in Sachen Kirner Krankenhaus anscheinend unter dauerhafter Vergesslichkeit oder Scheinheiligkeit – beides wäre schlimm. Ich fordere die CDU auf, dafür zu sorgen, dass diese parteipolitischen Spiele aufhören. Die Zukunft de Kirner Krankenhauses ist viel zu ernst, um sie immer wieder vor den eigenen politischen Karren zu spannen.“

Scheinbar herrscht zwischen unseren beiden politischen Vertretern in Berlin Redebedarf. Nicht nur in dieser Angelegenheit Lezius oder Weingarten? Oder beide zusammen? Wer von den beiden hat denn nun die 20 000 Euro für die Sanierung der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Paffen-Schwabenheim losgeeist? Beide beanspruchen das Lob für sich. Politiker-Geplänkel um die beste Position und Vorreiterrolle braucht es nicht im Bestreben das Kirner Krankenhaus dauerhaft zu erhalten. In dieser Angelegenheit wäre parteiübergreifender Zusammenhalt gewiss zielführender.    

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