Stadtentwicklung in der Corona-Krise: Wunschtraum Parkhaus droht endgültig zu platzen!

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich auch an Bauvorhaben im Lande ablesen. Vieles ruht. Auch im Kirner Land. Beispiel gefällig: Noch vor dem Virus war die Parkhaus-Angelegenheit das Dauerthema schlechthin. Befürworter und Gegner lagen zwischenzeitlich regelrecht im Clinch. In den öffentlichen Netzwerken wurde zum Teil heftig über das Für und Wider debattiert. Ruhig ist es geworden um das Projekt, um nicht zu sagen Mucksmäuschenstill. Wie abgerissen, auch die Thematisierung der Parkplatznot in der Tageszeitung. Als ob es in Kirn niemals Parkplatzsorgen gegeben hätte. Womöglich ist das auch so. Waren die ständigen Beschwerden derer, die eigenen Angaben zufolge im Stadtgebiet niemals einen Parkplatz ergattern können, jammern auf hohem Niveau? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Allgemein nachgehakt, wie ist der Stand der Dinge? Gibt es tief in den Köpfen der Parkhaus-Anhänger noch Bestrebungen in die Richtung Neubau? Das Parkhaus ist in erster Linie ja das Baby der SPD. Hat die Partei das Projekt noch auf dem Zettel? Kaum vorstellbar! Selbst wenn der Wunsch nach wie vor vorhanden sein sollte, dürfte der Traum jetzt endgültig ausgeträumt sein. Warum? Kirn wird die finanziellen Folgen der Corona-Krise mit Wucht treffen. Das Mittelzentrum wird jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Angesichts der zu erwartenden Einbußen, scheint jetzt überhaupt fraglich, ob man die Parkfläche oder anders formuliert löchrige Schotterpiste ordentlich wird herrichten und befestigen können. Diesbezüglich ist mehr Eile geboten denn je. Denn Zuschüsse werden zukünftig sicherlich nicht mehr so schnell fließen wie es vor Covid-19 noch der Fall war. Von daher, begrabt das Projekt Parkhaus und zurrt das dezentrale Parksystem mit allen Eckdaten flugs fest. Am besten sofort! Nicht, dass Mainz den Geldhahn zudreht.

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