Kreisweiter Online-Handel nicht der Weisheit letzter Schluss!

Um eines direkt klar zustellen: Es ist nicht verboten, dass ein Wirtschaftsförderer Ideen sprudeln lässt, um dem arg gebeutelten Handel in Corona-Krisen-Zeiten satte Gewinne in Aussicht zu stellen. Im Gegenteil: Es gehört zu seinem Job. Er favorisiert ein gemeinsames Netzwerk zur nachhaltigen Stärkung beim Online-Handel. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – Andreas Steeg setzt auf eine kreisweite Variante. Sehenden Auges ins Verderben – hält der Blog dem Vorschlag entgegen. Warum nicht ein Internetkaufhaus für die Region Nahe? – fragte der Öffentliche Anzeiger in seiner Titelzeile. Kurze Antwort: Weil eine solche Plattform weder rentabel, noch praktikabel zu betreiben ist! Eine Einschätzung, heruntergebrochen auf das Kirner Land:

Onlinegeschäft und Kirner Einzelhandel – wächst da was zusammen was zusammen gehört? Die Vorteile des lokalen Handels mit den Vorzügen des Online Shoppings in einem gemeinsamen Rahmen zu verbinden – kann das gelingen? Sozusagen ein gebündeltes Nahe-Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel im Zeichen des Virus? Die Wirtschaftsförderer unter dem Dach des Landkreises meinen „Ja“, der Blog hingegen meint „Nein“. Der ist als Mahner- und Warner aktiv. Mal wieder! Warum? Nun, ein solcher Marktplatz lässt sich nicht mal soeben aus dem Boden stampfen. Dafür braucht es Zeit, Geld, ein tragfähiges Konzept, Mitstreiter und vor allem Betreuung. Wer soll das in Vollzeit leisten? Und wer zahlt die Chose? Der Vorschlag von Andreas Steeg ist in der Corona-Krise für eine Stärkung sicherlich gut gemeint, aber bei weitem nicht zu Ende gedacht. Aufwachen, genug geträumt. Ein bisschen wäre es so, wie als Nichtschwimmer ins kalte Wasser zu springen. Eiskaltes wohlgemerkt. Realistisch betrachtet, ist unter diesen Umständen der Untergang vorprogrammiert. mehr

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