Ein kurzer wirtschaftlicher Einwurf

Kirn und das Kirner Land stehen in der Corona-Krise still, Einnahmen brechen weg, aber Kosten laufen weiter. Alleine Kirn muss mit einem Einbruch an Gewerbeeinnahmen in beträchtlicher Höhe rechnen. Die Stadt wird es besonders hart treffen, weil die sowieso nicht so weich gebettet ist. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not – der Kleinstadt mir Herz dürfte diese Binsenweisheit aktuell wenig helfen, selbst reicheren Kommunen drohen angesichts von Corona große Löcher in den Kassen. Die Corona-Krise macht gewiss vor keiner Gemeinde halt, trifft aber besonders jene hart, deren Haushaltszahlen schon vorher tiefrot waren. Kann Kirn auch nur annähernd die Schuldenfalle überwinden? Die Vorboten, wie es nach Corona aussehen könnte, dürfte das Rathaus, um den neuen Chef Frank Ensminger, schon erreicht haben: Bei der Gewerbesteuer wird es wohl eher Mau aussehen. Ein diesbezüglicher Einbruch hatte sich schon vor Corona angedeutet. Düstere Zeiten sind vorprogrammiert. Luftschlösser dürften auf lange Sicht passé sein. Mit einem schmerzlichen Investitionsstau muss gerechnet werden. Da ist guter Rat teuer. Ideen und Kreativität sind mehr gefragt denn je sowie auch parteiübergreifender Zusammenhalt. Die momentane Krise ist erst der Anfang. Hoffentlich kann Kirn Krise.

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