Visitenkarten im Vergleich: Internet-Portale der Verbandsgemeinden „Kirner-Land“ und „An Nahe und Glan“ ins Visier genommen!

Es lohnt sich ein Blick in die ebenfalls noch junge Verbandsgemeinde „An Nahe und Glan“. Dort hat die neue Gemeinschaft nach nur wenigen Wochen ihren medialen Fußabdruck hinterlassen. Und wie! Die Homepage ist bietet Übersicht und Service pur! Alleine die Startseite weckt Neugier. Die digitale Visitenkarte ist insgesamt durchdacht und perfekt designet. Die ist übersichtlich, prägend strukturiert, hat klare Farbgebung und Hierarchien – passt! Ein schnelles Eintreten in die Themen ist garantiert. Die Oberbegriffe versprechen einiges an Vielfalt. Merke, die Website einer Verbandsgemeinde ist ein digitales Schaufenster, ein virtueller Haupteingang, ähnlich dem eines Ortsschildes. Keine Frage, die Online-Repräsentanz hat was. Übersichtlich, informativ und ansprechend – viel mehr geht nicht. Gerade jetzt in der Corona-Krise besticht die mit zusätzlichen Informationen über den Status-Quo quer Beet. Ein Service für alle und jeden. Und die ist zeitgemäß aufgebaut. Ein dickes Lob Richtung Barfußpfad!!!

Warum erwähnt der Blog das? Nun, der hat als negativen Gegenpart die Seite der Verbandsgemeinde Kirner Land vor Augen. Der Internetauftritt besticht eher durch mangelnde Pflege und Einfallslosigkeit. Sorry, diese rein vewaltungsorientierte Visitenkarte eignet sich nur zum schnellen Wegklicken. Als Faustregel gilt, „Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt“. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet? Kurzum, da müsste man endlich mal ran.  

Von einer schwachen Momentaufnahme kann hier keine Rede sein. Vielmehr zieht sich die mangelnde Attraktivität wie ein roter Faden durch deren Existenz. Tristesse pur, ist man geneigt zu attestieren. Gut, die wichtigsten Verwaltungs-Informationen sind zwar eingepflegt, viel mehr aber auch nicht. Lust auf mehr, Fehlanzeige. Keine Bilder, keine aktuellen Berichte aus den Ortsgemeinden, geschweige denn Ankündigungen sowie Geschichte und Geschichtchen werden dort platziert. Kurzum, der Internetauftritt ist ein Desaster.

Dabei sollten kommunale Webseiten doch so individuell wie die Gemeinden selbst sein. Von wegen, es fehlt gänzlich der unverkennbare, charakteristische Auftritt, der frisch rüberkommt und die Philosophie der Verbandsgemeinde und ihren Ortschaften widerspiegelt. Dabei wäre das so wichtig, denn immer mehr Bürger und Touristen nutzen kommunale Webseiten um sich zu informieren oder Formulare online auszufüllen. „Setzen, sechs“, für den Gesamtauftritt der Verbandsgemeinde, die es nicht einmal für notwendig erachtet, sich selbst und die handelnden Personen an der Spitze mit Bildern vorzustellen geschweige denn eine Nachlese eigener Aktionen in Text und Bild zu platzieren.

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