Runder Tisch Krankenhaus: Hoffentlich nicht nur Wahlkampf-Plauderstündchen bei Kaffee und Gebäck!

„Immerhin geredet“, so oder so ähnlich lässt sich der heutige runde „Krankenhaus-Tisch“ wohl am ehesten charakterisieren. Im Dialog sein, mal benennen was wichtig ist, kann nicht schaden. Zugegeben, die maßgeblichen Instanzen – etwa die Diakonie – werden an diesem Gespräch, zu dem Christian Baldauf (CDU) eingeladen hatte, nicht teilnehmen, aber Vorschläge, Richtungen und Haltungen dürften dennoch zur Sprache kommen. Schade, dass die SPD-Kommunalgrößen außen vor sind. „Sie müssen draußen bleiben“. Ein Lapsus der Marke politische Eitelkeit, Weingarten und Stein einfach nicht zu diesem Termin eingeladen. Passt irgendwie nicht zum gebetsmühlenartigen Herunterleierns eines gemeinsamen Bestrebens aller Parteien, das Krankenhaus ungeachtet von Parteibüchern gemeinsam erhalten zu wollen. Alles nur Lippenbekenntnisse? Vielleicht eine Spur zu hart geurteilt, allerdings wenn Letzius dann bitte auch Weingarten und wenn Dickes dann bitte auch Stein. Geschenkt!

So ist das nun einmal in Wahlkampfzeiten. Da gilt es nur auf sich selbst zu schauen. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse der kleine Gipfel mit sich bringen wird. Nicht das es am Ende „nur“ heißt, „Hauptsache mal drüber geschwätzt“. Spekulieren wir mal: Baldauf wird sicherlich seine Unterstützung zusichern und die Landesregierung rügen. Als Oppositioneller und Ministerpräsident in Lauerstellung, ist das auch seine verdammte Pflicht. Der Vertreter der Landesregierung wird dagegenhalten. Wichtig wäre, dass sich der Dialog nicht zu einem politischen Scharmützel entwickelt. Dass zu verhindern ist Aufgabe der BI-Vertreter. Die Angelegenheit ist zu wichtig, um sie für Wahlkampfzwecke zu instrumentalisieren. Diesbezüglich verärgert geäußert hat sich Weingarten: Es sei ein schlechter Stil, zu den Gesprächen zum Krankenhaus, die bis jetzt ausdrücklich überparteilich getragen waren, nur CDU-Mandatsträger oder von der CDU gestützte Vertreter einzuladen. Die politische Einseitigkeit schadet den Bemühungen zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses.“ Recht hat er. mehr

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