Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall

Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall. Der schimmert jetzt leicht grün. Trotz natürlicher Farbe, sieht der „Kirner Deich“ noch immer ziemlich monströs und unwirklich aus. Ob sich die Anlieger mittlerweile an die aufgeschüttete Wand hinter ihren Häusern gewöhnt haben? Wohl kaum, denn das Ding verschandelt für immer und ewig Optik und Wohnqualität. Nicht zu vergessen die Wertminderung der Häuser, die mit der Wand aus Erdmasse einhergeht. Nun, die Aufschüttung soll gemäß Bebauungsplan völlig korrekt vorgenommen worden sein. Einzelne Vögel zwitschern nunmehr von den betroffenen Hausdächern herunter, dass dies nicht so ganz der Wahrheit entspräche. Leise Zweifel werden angemeldet. Haben jene Menschen, die darunter zu Hause sind, etwa noch eine Chance auf Nachbesserung? Diesbezüglich drücken wir mal die Daumen. Auch dafür, dass Regenmassen, wie zuletzt, ausbleiben. Denn dann bildet sich immer eine Seenlandschaft in den Gärten. Wassermassen, die bisweilen in die Keller zu fließen drohen, braucht hier nun wirklich keiner. Stand jetzt, sind die Anlieger also doppelt angeschmiert. Aber vielleicht wendet sich das Blatt ja. Warten wir es einfach mal ab.

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