Arzt oder Bürgermeister?

Arzt oder Bürgermeister? Ensminger kann beides!

Schluss, aus, fertig – die Fastnacht ist vorbei. In den Tagesverlauf kehrt wieder so etwas wie der Alltag zurück. Gut so, denn alles hat seine Zeit. Nach der Fastnacht ist bekanntlich vor der Fastnacht, sodass so mancher eingefleischte Vertreter der Narrenzunft niemals so ganz abschalten wird können. Was ist von der diesjährigen Fastnacht geblieben? Nun, das Kirner Land hat ausgiebig gefeiert. Gemäß den Fastnachtsartikeln, waren alle Sitzungen im Kirner Land bombastisch gut, sodass man gut und gerne von einer regelrechten Hochburg der Narrtei hier an der Nahe sprechen kann. Fastnachtskönigin ist unsere Landrätin. Niemand war auf Sitzungen und Straßenumzügen so omnipräsent wie sie. Der Aschermittwoch bedeutet auch für sie eine Rückkehr zum Arbeitsplatz. Irgendwann muss die First-Lady des Landkreises ja auch mal ihren Verpflichtungen am Schreibtisch nachgehen, gell? Und die werden nicht weniger werden. In Kürze wird bei uns der erste Coronavirus aufschlagen,. Dann wird die lebenslustige Fastnachterin ihr Talent als Moderatorin in einer Krise nachweisen müssen. Was ist noch aufgefallen? Es ist friedlich zugegangen in der heißen Phase. Keine gravierenden Auffälligkeiten in den Polizeiberichten – gut so! Die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ bekam einen Preis für die beste Fußgruppe. Hut ab, die 30-köpfige GEMEINSCHAFT ist mit einer wichtigen Botschaft unterwegs gewesen und sahnte dann auch noch verdient ab. Außergewöhnlich auch, das Fastnacht sehr wohl die Zeit sein kann, um Handwerke und Berufe blitzschnell erlernen zu können. Küster war gestern, heute ist Arzt! Frank Ensminger bekam die Doktor-Weihe mit Handauflegen regelrecht übergestülpt. Boah, der macht aber auch was her in der Kluft! „Der Arzt, dem die Frauen vertrauen“ – wurde sogleich der passende Slogan ins Leben gerufen. Ein neuer Arzt der Zuversicht ausstrahlt und sich dazu noch in Kirn ansiedelt, besser kann es das Mittelzentrum eigentlich nicht treffen. Er selbst fühlte sich in seiner zwischenzeitlichen Rolle sehr wohl. Doch Schuster bleib bei deinen Leisten! Nicht als Arzt, sondern als Politiker und Bürgermeister wird der Kirner zukünftig seinen Mann stehen müssen.

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