Reaktionen auf Blog-Beitrag Rhein-Zeitung

Boah, was hat der Beitrag Wellen geschlagen! Über 2000 Klicks an einem Tag auf der Plattform www.hochstetten-dhaun.info sind weiß Gott nicht zu verachten. Zugegeben, der Blog hat hier auch klare Position gezogen und der besseren Verdeutlichung wegen bisweilen auch vogelwild draufgehauen, als er mit Kritik an der Philosophie der Rhein-Zeitung nicht sparte. Der ist auf dem besten Weg sich selbst abzuschaffen. Selbst der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Pläne des Koblenzer Verlages hart kritisiert, ihre Lokalredaktionen zu schließen: „Eine solche Entwicklung sei bisher einzigartig in der deutschen Medienlandschaft“, lässt der gegenüber dem SWR wissen. Weiter heißt es in einer Meldung: „Die lokale Berichterstattung werde darunter enorm leiden. Der publizistische Auftrag der „Rhein-Zeitung“ falle Einsparungen im Verlag zum Opfer. In Zeiten von „Fake News“ sei das keine gute Entwicklung. Nun, der Blog kam in etwa zu dem gleichen Ergebnis, nur hat der es härter formuliert. Der gibt halt gerne seinen Senf dazu. Mal scharf, mal mittel, mal flach – je nach Thema, Tragweite und Dimension. Für die Rhein-Zeitung hat der eben mal die Variante „extrascharf“ aus dem Regal gezaubert. Sicherlich hätte man sich auch gemäßigter ausdrücken können, aber so ist er halt! Man darf gespannt sein, ob und wann der Verlag sich seinen Lesern erklären wird. Was bisher bekannt wurde, stammt ja nicht aus offiziellen Quellen, vielmehr aus einem internen Mitarbeiterbrief. Der wurde dem SWR zugespielt. Wie immer halt, in solchen Angelegenheiten. Im Regelfall profitieren Zeitungen von solchen zwitschernden Vögeln, doch jetzt hat die selbst den schwarzen Peter an der Backe. Erwartbar, weil Einschnitte in diesen Dimensionen sich niemals nicht unter der Decke halten lassen. Logisch, dass es sowohl Facebook-Kommentare auf den Blog-Einwurf hagelte, als auch persönliche Nachrichten im Postfach landeten. Die waren, bis auf einige wenige Einzelmeinungen, ausnahmslos positiv und zustimmend. Schauen wir mal, was jetzt noch alles ans Tageslicht kommt und bewerten dann neu.   

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