Simmertal feiert Spatenstich für Kita-Anbau

Und wieder lohnt ein kurzer Blick über den Berg auf die Ortsgemeinde Simmertal. Dort wird nicht nur mehr über den Erweiterungsbau des Kindergartens geredet, sondern gebaut. Der Spatenstich, garniert mit allen baulichen Details, wurde jetzt öffentlichkeitswirksam inszeniert. Eine Investition in die Zukunft, ist man geneigt zu gratulieren. Keine Frage, wenn es um das Wohl der Kinder geht hat die zweitgrößte Ortsgemeinde unter dem Dach der Verbandsgemeinde „Kirner Land“ die Nase vorn. Aber sowas von. Gängige Praxis auch der typische Spatenstich-Schnappschuss. Was beim symbolischen buddeln im Sand allerdings auffällt, ist die Tatsache, dass weder die Beigeordneten, noch andere Vertreter des Ortsgemeinderates mit von der Partie waren. Außer der Ortsbürgermeisterin und ihrem Vorgänger (SPD) lächelten keine Politiker zufrieden in die Kamera. FWG, Fehlanzeige. Finde den Fehler? Da ist man doch glatt geneigt den Finger in eine eventuelle Wunde zu legen. Wurde der Baustart womöglich bewusst geheim gehalten? Sollten beim offiziellen Termin bewusst nicht alle Politiker mit ins Boot genommen werden? Warum nur der erlesene Kreis? Zufall? Vermisst wurde auch Heiko Selwitschka. War der Architekt nicht derjenige, der seinerzeit die Grundlagenplanung ehrenamtlich und ohne Honorar vorantrieb? So steht es zumindest in den Archiven. Hatte er seine Entwürfe nicht auch Elternschaft und Ortsgemeinderat vorgestellt. Auf seinen Visionen und Ideen fußt schließlich der Anbau. Hat man vergessen die zeichnende Triebfeder einzuladen? Erwähnt wurde er im neuerlichen Artikel jedenfalls nicht. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen – klingt zwar sehr hart, ist aber angesichts der Gegebenheiten nicht ganz von der Hand zu weisen. Ach, papperlapapp! Wahrscheinlich war der Termin frühzeitig bekanntgegeben worden und alle hatten einfach nur keine Zeit.

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