Freiwilligentag: Warum nur der Bahnhof?

Einmal unverbindlich einen Tag für gute Zwecke investieren – das soll es wieder sein. Das Kirner Land hatte bei der ersten Teilnahme am „Freiwilligentag“ ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Nun fand ein erstes Vorbereitungs-Treffen im Gesellschaftshaus statt. Weitere werden in geringen Zeitabständen folgen. „Wer will der kann!“ Nach diesem Motto soll nunmehr auch die Neuauflage am 6. Juni wieder ein voller Erfolg werden. Das Kirner Land bereitet sich vor. Die Betreuer in den Amtstuben sind gewappnet. In Vollzeit geplant und organisiert und dabei das Ehrenamt mitnehmen – passt. Win-win-Situation! Daher dürften wieder einige Projektvorschläge aufschlagen, die sich ohne die Initiative nicht oder nur schwerlich umsetzen ließen. Herzenswünsche gehen bekanntlich ja nie aus. Was werden die Highlights sein? Allerdings sollte man die Wunschliste nicht unnötig überfrachten. So manche Projekte gehören da einfach nicht drauf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Bahnhofsprojekt vom Vorjahr. Der Blog wiederholt sich gerne: Es kann nicht Aufgabe einer Freiwilligen-Initiative sein, das Bahnhofs-Umfeld in Manier einer Ersatzvornahme zu säubern und mit frischer Farbe aufzupeppen. Das ist alleine Aufgabe der Bahn. Das ist deren Spielplatz. Ein Ausrutscher? Nein, denn an die Farb-Maßnahme soll wieder angeknüpft werden. Die Gruppe um Fritz Bischof hat wieder vor im Bahnhofsumfeld was zu tun. So stand es zumindest in der Zeitung geschrieben. Vielleicht installieren die Freiwilligen ja Aufzüge und stellen damit die lang ersehnte Barrierefreiheit her? Die Bahn wäre begeistert. Spaß beiseite, warum in Gottes Namen für die Bahn die Ärmel hochkrempeln? Gibt es keine Alternativen, etwa an Schulen sowie Kindergärten, in Parks, Anlagen oder auf Plätzen? Muss es wirklich wieder der Bahnhof sein? Sorry, aber da haben Freiwillige nichts verloren!   

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