Kein Ende in Sicht für den Schandfleck Bahnhofsumfeld!

In Hochstetten-Dhaun wird es nicht langweilig! So titelte der Öffentliche Anzeiger in seinem ausgiebigen Vorausblick dörfliche Bau-Projekte betreffend. Unter anderem wurde auch die unendliche Geschichte Bahnhofsumfeld ins Visier genommen. Bekanntlich steckt das Bauvorhaben in einer Endlosschleife fest. Und wie! In einer frühgeschichtlichen Ortsgemeinderatssitzung im November 2000 hieß es dazu: „Im Hinblick auf die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Die Gemeinde will jedoch am Ball bleiben und hofft auf eine baldige Umsetzung.“ Heute, 20 Jahre später, hofft die noch immer auf einen baldigen Baustart. Dehnbarer kann ein Begriff wahrscheinlich nicht sein. Noch vor der Jahrtausendwende war das Bahnhofsumfeld schon Gegenstand von Ortsbegehungen und vornehmlich Gradmesser verantwortungsvoller Politik auf SPD-Wahl-Flyern. Finde den Fehler? Es wurde mit einer zeitnahen Umsetzung geworben was das Zeug hält. Immer und immer wieder! Merkt ja keiner, wenn das Thema immer wieder neu gesetzt wird. Passiert ist hingegen nichts. Zumindest nichts sichtbares. Zugegeben, die Ortsgemeinde ist es selbst leid, von der Bahn derart am Nasenring durch die Manege gezogen zu werden, aber nach mehr als 20 Jahren Stillstand fällt dann doch auch ein langer Schatten auf die Ortsgemeinde. Trägt wirklich nur die Bahn Verantwortung? Und ein Ende der Leidenszeit ist längst nicht in Sicht. Der anvisierte Baustart wurde jetzt nochmals um zwei Jahre nach hinten verschoben. Die Visitenkarte für das Dorf bleibt also nicht wirklich eine werbewirksame. Doch es gibt Hoffnung. Unsere Vertreter in Berlin werden sich nunmehr entschlossen der Sache annehmen. Sie hatten sich unlängst vor Ort ein eigenes Bild von der Situation gemacht. Die Bahn-Verantwortlichen können sich schon einmal warm anziehen.

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