Leider keine Zukunftswerkstatt für Spielplätze!

„Großbaustellen und viele Zukunftsprojekte“ – so überschrieb der Öffentliche Anzeiger die umfangreiche Bestandsaufnahme in Hochstetten-Dhaun. Boah, die Titelzeile liest sich wie ein munteres Aktivitäts-Protokoll im XXL-Format. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell gewährte großzügig Einblicke in das dörfliche Hausaufgabenheft für 2020. Interessant sind allerdings jene Baustellen, die im Zustandsbericht keine Erwähnung finden. Demnach stehen die Spielplätze erneut nicht im Fokus. UNFASSBAR! Aussitzen anstatt anpacken? Klingt nach Methode? Wie bereits auf dem Blog aufgeschlüsselt, hapert es diesbezüglich ohnehin in allen Ortsteilen. Exemplarisch ist der Spielplatz am Kindergarten zu nennen: Nochmals, schlimmer kann der Befund dort nicht mehr ausfallen. Medizinisch ausgedrückt, ist der Patient Spielplatz mittlerweile mausetot. Wozu was ändern, beschwert sich ja eh keiner. Wenn das allerdings die Denke der gewählten Vertreter sein sollte, dann gute Nacht. Am notwendigen Geld für eine angemessene Abhilfe dürfte es fürwahr nicht mangeln. Die Ortsgemeinde gilt nicht nur als „steinreich“, sondern ist es, gemessen an anderen Kommunen, auch. Und dennoch, in Spielplatzangelegenheiten zeigt die sich gewohnt knickrig. Warum nur?

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