Mahnwache

Die Schlagworte für unsere Mahnwache: „Kostenübernahme des Sicherstellungsbetrages durch die Krankenkasse ohne Wenn und Aber! Die Daseinsfürsorgepflicht im Gesundheitswesen zurück in die öffentliche Hand (mittelfristig), Fallpauschalen abschaffen! Die Deckung des Defizits in Sachen Notfallversorgung am Kirner Krankenhaus (Bereitstellung von Personal und laufende Betriebskosten) durch das Land. Falls Gewinne eintreten sind die verhandelbar zw. Träger und Land (gestaffelt nach Kostenübernahmen)!“ Den Worten von Michael Müller ist nichts mehr hinzuzufügen. Er hat den Plan für die Themenauswahl während der Mahnwache in der Tasche. Eigentlich fallen die Forderungen in den Aufgabenkatalog der Politiker, aber die kommen irgendwie nicht aus dem Quark. Von daher darf man auch gespannt sein, inwieweit sich die regionalen Vertreter, allen voran Bettina Dickes, Joe Weingarten und Markus Stein, bei ihren Stippvisiten erklären werden. Schließlich sind es ja ihre Parteien, die das Gesundheitswesen auf die Intensivstation gebracht haben. Das kränkelt schon länger vor sich hin und hängt gefühlt nur noch am Tropf. Vieles ist noch unklar, vor allem die Geldfrage. Was wird aus Kirn? Einen Fingerzeig erhoffen sich alle Krankenhaus-Kämpfer vom Ausgang der Mitarbeiterversammlung. Knallt die Diakonie eine Power-Point-Präsentation über die Ausgestaltung einer Bestandsgarantie ohne Verfallsdatum an die Wand? Eine, die uns allen im positiven Sinne den Atem raubt? Wunsch-Schlagzeile: „Wir planen mit dem Standort in diesem und auch im nächsten Jahrzehnt!“ – Können die Mitarbeiter mit einer solchen Aussage rechnen? Wohl kaum! Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass diesbezügliche Aussagen wohl eher schwammig und unverbindlich von den Vorständen formuliert werden. Wie immer halt!

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