„Nahtlos in Kirn“.

Podiumsveranstaltung am 11. März im Kirner Gesellschaftshaus, mit dem neuen Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, Dr. Nils Irmscher!

Vorträge sind wichtig und richtig! Mehr davon!

Richtig ist, dass Vorträge von Ärzten auf reges Interesse stoßen. Falsch ist, dass solche Termine helfen, um die Existenz von Krankenhäusern zu sichern. Wer das glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Im Ernst, es kann nicht schaden, wenn die Kirner Krankenhaus-Ärzte Initiative zeigen, um sich außerhalb von Operationssälen, durch solche und ähnliche Veranstaltungen, als schlagkräftig und kompetent darzustellen. Das Krankenhaus hat schließlich Pfunde, mit denen es zu wuchern gilt. Ein positives Signal, mehr aber auch nicht. Von daher, sollte man sich zurückhalten mit Jubelarien in den Kommentaren. Mit Vorträgen geht keine Bestandgarantie von Krankenhäusern einher. Nich hier und nicht anderswo. Mit dem Vortrag von Dr. Irmscher, soll insbesondere der nahtlose Übergang in der Leitung demonstriert werden. Ein Vortrag, unter dem Schlagwort „Das Kreuz mit dem Kreuz“, im Gesellschaftshaus bietet da einen optimalen Rahmen, um sich der Öffentlichkeit zu zeigen. Passt! „Seht her, es geht NAHTLOS weiter“ – so die unmissverständliche Botschaft an das Volk. Respekt, der Zeitpunkt ist genau richtig gewählt. Die Menschen werden in Scharen in Kirns gute Stube strömen. Betroffene, aber auch Neugierige werden den Ausführungen der anwesenden Ärzte lauschen. Nochmals, solche Vorträge alleine erhalten keine Krankenhäuser. Ein Fingerzeig der Praktiker, mehr nicht. Es sind immer die Bürokraten, die Entscheidungen fällen. Leider viel zu oft nach Bilanzen und nicht nach Bedarf. Schwerer Systemfehler, nennt man das wohl. Aber in Kirn werden die Lichter niemals nicht ausgehen. Dank der Bürgerinitiative ist die Kuh vom Eis – meint der Blog. Und der irrt sich (fast) nie.

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