Kirchgarten verwildert

Blick auf die Höhe nach Oberhausen. Wie kann man einen Kirchgarten nur so verwildern lassen? Die Frage drängt sich einem zwangsläufig auf, wenn man an der Katholischen Kirchen in Oberhausen vorbeispaziert. Die Grünfläche rund um das stolze Gotteshaus gleicht einem Dornengestrüpp. Überall wuchern nur noch Hecken. Mit einem gepflegten Areal auf grüner Wiese hat der Anblick so gar nichts gemein. Dabei sollen dort früher einmal Gartenfeste stattgefunden haben. Heute taugt der Garten nur für eine Dschungel-Prüfung in RTL-Format. Der Pflege-Zustand ist nur peinlich. Mehr noch: Auch die Kirche selbst hinterlässt, zumindest von der Aussen-Fassade her betrachtet, einen ärmlichen Eindruck. Frische Farbe könnte hier wahre Wunder bewirken. Unterhaltungsstau wohin man nur schaut. Bleibt die Frage, warum die Katholische Kirchengemeinde ihr Areal so verwahrlosen lässt? Liegt es womöglich an den Kosten für einen Gärtner? Nächste Frage: Warum bemängeln Kirchgänger nicht den Zustand bei den Verantwortlichen, damit die aufgefordert sind, auf die Kritik zu reagieren.

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