Satirischer Wochenrückblick 18. Januar

Über Parkhaus Kirn, schwerfällige Verwaltung, SPD-Mann Joe Weingarten, Neujahrsempfänge, Krankenhaus-Neuigkieten…

Post aus Mainz flatterte nunmehr ins Kirner Rathaus. Die Tatsache, dass die per Mail aufschlug, verrät alleine schon nichts Gutes. Denn frohe Botschaften bringen die Politiker immer persönlich vorbei. Sie wissen schon, wegen der schönen Bildchen bei den Scheckübergaben oder positiven Bescheiden sowie den Lobeshymnen in den Zeitungen danach. Nun, das Innenministerium hat dem erneuten Werben um das Parkhaus von SPD und FWG eine direkte Abfuhr erteilt, und zwar mit Pauken und Trompeten. Zwischen den Zeilen lässt sich herauslesen, dass der Sachbearbeiter „not amused“ war über die Argumente aus dem Mittelzentrum. Gähn, alles doch schon mal dagewesen, so seine kurze Antwort sinngemäß auf den Punkt gebracht. „Im Westen also nichts Neues“! In Kirn will man einfach den Schuss nicht hören, wird man sich insgeheim in Mainz denken, während sich die Mitarbeiter hinter geschlossenen Türen vermutlich die Bäuche halten vor Lachen. Kirn braucht ebenso wenig ein Parkhaus wie der Sommer den Schnee. So direkt schreiben werden die hochbezahlten Beamte das sicherlich nicht. Auf keinen Fall! Lieber nett verpacken und ja nicht verbal für Missstimmung sorgen. Man will ja schließlich die SPD-Basis nicht vergraulen. Auf warme Worte versteht man sich in den Amtsstuben. Man darf gespannt sein, ob der Brief- beziehungsweise Mailverkehr, angesichts dieser neuerlichen Abfuhr, noch aufrecht erhalten wird oder ob die Kirner den einseitig aufkündigen. Ja, wenn Mainz auch immer wieder zickt und einfach nicht verstehen will, macht es ja auch auf Dauer keinen Spaß, geschweige denn Sinn, mehr. mehr

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