Spielplatz-Katastrophe

Schlimmer geht’s nimmer – der Spruch aus dem Volksmund untermauert eine nicht mehr steigerungsfähige Negativität. Beispiel Spielplatz: Tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht sinken, wenn man einen Spielplatz derart verkommen lässt. Sehenden Auges und das schon seit zwei Jahrzehnten. Und das Schlimmste daran, man lässt eine Benutzung sogar noch zu. Will heißen, die Fläche ist für jedes Kind frei zugänglich, und dies, obwohl auf einzelnen Spielgeräten mittlerweile sogar Gefahrenherde lauern. Scharfkantig sind die freiliegenden Winkel-Eisen seitlich an der Rutsche und splitterhaft die Holzlatten darüber. Aber nicht nur dort. Auch entlang der Einfriedung sind nicht mehr alle Latten am Zaun. Mehr noch: Die morschen Elemente fallen schon in sich zusammen, gerade zu sehen im Eingangsbereich. Ein Tor ist hier schon lange nicht mehr. Auch von dem Spielplatzschild ist nur noch das Standrohr geblieben. Kurzum, Zustand und Anblick sind nur noch armselig, fast schon skandalös. Es herrscht Fremdschäm-Potenzial hoch drei, wenn man den Blick über die Fläche schweifen lässt. Die Verantwortlichen tun nichts, um den Spielplatz auch nur annähernd wieder kindgerecht herzustellen. Im Fokus steht lediglich noch ein wenig Grünschnitt, was Heckenberge auf dem Gelände beweisen. Eigentlich wollte der Blog keine Zeile mehr über den Zustand verlieren, aber die drei Minuten nimmt er sich dann doch. So lange, bis der Problem-Spielplatz in einen Ort ausgelassener Spielfreude verwandelt wird. Das kann dauern, weil so manche Mühlen eben besonders langsam mahlen. Zustandsbeschreibung unter Menü Spielplätze. mehr

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