Das Wort zum Sonntag

Querdenken muss erlaubt sein? Macht der Blog ständig. Der verfolgt in der Aufarbeitung seiner Themen einen völlig anderen Ansatz. Informationen liefern, die ansonsten nur kurz angerissen oder gleich ganz unter den Tisch fallen, das ist Anspruch und Motivation zugleich. Querdenker sind nicht uneingeschränkt beliebt. Sie werden kritisch beäugt und gerade beim Establishment mitunter als Unruhestifter, Außenseiter oder Abweichler charakterisiert. So ist das halt, wer nicht mit den leitenden Wölfen heult, beziehungsweise auf den eingefahrenen gedanklichen Pfaden schreitet, stößt oft auf Unverständnis oder Ablehnung. Jeder, wie es ihm beliebt! Nicht umsonst ist wohl die sprachliche Verwandtschaft von Querdenker und Querulant so nah. Kein Wunder also, dass einige wenige Menschen im Blog eher eine reine Läster-Plattform sehen und dem daher so gar nichts Gutes abgewinnen können. Andere wiederum sehen darin eine erfrischende, bisweilen sogar enthüllende Art der Nachrichtenübermittlung. Der Blog betrachtet vieles anders, reflektiert und hinterfragt. Nicht mehr und nicht weniger. Zugegeben, es geht nicht immer neutral zu und den einen oder anderen trifft die spitze Feder besonders hart, aber müssen die sich auch immer als Vorlagengeber nahezu aufdrängen? Da kann man ja nichts Anderes tun, als diese zu verwerten und einzunetzen. Kleines Wortspiel „einnetzen“ wie ins Netz stellen. Passt!

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