Traumschiff „Surprise“

Wir schreiben das Jahr 2020: Die Ära von Bürgermeister Martin Kilian ist zu Ende. Der Mann ist Geschichte! Eine politische Katastrophe steht bevor – gäbe es da nicht schon zwei Bewerber auf den Chefposten. Das Traumschiff „Surprise“ oder „OG-Kirn“ – wie es Michael Müller satirisch dargestellt, kreuzt gemäß Comicbildchen schon auf dem Hahnenbach auf Stimmensuche hin und her. Christa (Götterbotin) Hermes oder Frank (Emsix) Ensminger, wer von beiden wird Kapitän auf der Brücke? Ohne Zweifel, es braucht einen erfahren und vor allem krisenerprobten Chef am Ruder. Das Fahrwasser ist unruhig und die Passage rund um „Kap-Kirn“ eine Fahrt ins Ungewisse. Obendrein zieht die Bord-Mannschaft nicht durchweg an einem Strang, was den alten Seebären Kilian schließlich vor seiner Zeit von Bord gehen ließ. Wer verlässt umgangssprachlich noch das sinkende Schiff? Egal!

Echte Meuterer zählt die momentane Crew in ihren Reihen. Zusammengefasst, alles andere als gute Vorzeichen, um auf dem Traumschiff „Surprise“ als Chef unbedingt anheuern zu wollen. Keine Frage, in ihren schmucken weißen Uniformen sehen beide bisher bekannten Bewerber ganz adrett aus. Aber gutes Aussehen alleine reicht bei weitem nicht aus. Wer von den beiden übernimmt das Ruder? Oder springt noch ein dritter externer Kandidat wie Kai aus der Kiste. Immerhin gibt es, neben viel Ärger, eine kleine Heuer. Schwer vorherzusagen, ob die SPD noch aus den Puschen kommt. Würde sie wahrscheinlich auch liebendgerne, kann sie aber nicht, weil deren Seeleute augenscheinlich auf Schiffsjungen-Niveau verharren. Verflixt, sie sind alle weder hochseetauglich, noch geeignet das Steuerrad in die Hand nehmen zu können. Irgendwie alles „nur“ Ruderer, die es aber ja auch braucht. Und auch die Freien Wähler wollen die Brücke erst gar nicht erobern. Die bleiben lieber an Land zurück und beobachten die Geschehnisse vom festen Boden aus. 

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