Kurz auf das Jahr 2019 zurückgeschaut

Die Arztpraxis-Affäre, Kommunalwahlen, Baustellen, das Parkhaus oder das Krankenhaus – das vergangenen Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten. Zusammengefasst hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr beschäftigen. Gut oder weniger gut – das Urteil muss jeder für sich selbst treffen. Über die Jahreswende dick und fett im Fokus die Arztpraxis-Affäre in Hochstetten-Dhaun. Obwohl durchgekaut bis zum Exzess, lässt die einen auch noch ein Jahr nach dem Umzug noch fassungslos zurück. Bisher 12 Monate satte Miete im fünfstelligen Bereich ohne Gegenleistung in Form von Renovierung leisten zu müssen, muss gefühlt so etwas wie ein Sechser im Lotto für den Eigentümer aus der Bürgermeister-Familie sein. Und die Quelle sprudelt munter weiter. Ob der Arzt selbst auch als Gewinn bezeichnet werden kann? In den Fokus rückte der nach dem offenen Brief von Stefanie Assmann, die darin Umgang- und Behandlungsmethoden im Umgang mit ihrer kranken Mama anprangerte (3000 Klicks an einem Tag). In einigen Artikeln wurden vom Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Etwa bei den Beiträgen die politischen Ebenen betreffend. Man, was war das aber auch für ein Super-Wahljahr? Hans Helmut Döbell bekam mit nur 60 Prozent einen Denkzettel verpasst, darf aber dennoch weitermachen. Außenseiter Thomas Jung startete von null auf einhundert und tauscht ab Januar symbolisch Polizei-Uniform gegen schicken Verbandsgemeinde-Bürgermeister-Anzug. Was war das für ein Wahlabend. SPD-Kandidat Oliver Kohl fiel gnadenlos durch. Der Blog veröffentlichte mit als erstes das Endergebnis (3800 Klicks). Am Puls der zeit eben! Martin Kilian hingegen hängt eben seine Arbeitskleidung für immer in den Schrank. Der zieht es vor in Rente zu gehen. Nicht weil er es muss, sondern weil er es will und weil er es kann. Haben ihm Parkhaus- und andere Reiz-Themen die Lust am Regieren genommen? Die Frage kann er nur selbst beantworten. Was gab es noch für Aufreger und Highlights in 2019? Das Gartenfest in Dhaun schrieb seine Erfolgsgeschichte fort. Viele Besucher und sattes Plus? Man wird sehen. Die Ortsumfahrung Hochstetten nimmt weiter Konturen an. Nicht schön, aber wenn es denn hilft für Verkehrsentlastung zu sorgen, dann bitteschön. Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Spielplätzen, Geländern oder Mauern (Friedhöfe) – vieles liegt im Argen. Leider hat die Ortsgemeinde noch immer kein Gespür dafür entwickelt, wo es klemmt. Ob sich daran 2020 etwas ändert? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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