Stilles Kämmerlein

Es ist wie immer, wenn Hans Helmut Döbell für große Reden ans Mikrofon tritt, schwingt er die verbale Keule gegen alle diejenigen, die sich kritisch äußern. „Leute die anpacken sind wichtig, nicht die, die aus dem stillen Kämmerlein im Internet nur kritisieren,“ sagt einer, der sich mit weitem Abstand am besten im stillen Kämmerlein auskennt. Gegenvorschlag: „Politiker die offen und ehrlich Politik gestalten sind wichtig, nicht die, die intransparent im stillen Kämmerlein ihre eigenen Süppchen kochen! Hat der Gute doch über viele Jahre in eben diesem stillen Kämmerlein ganz nebenbei sowohl seine ganz eigene Politik vorangetrieben, als auch Netzwerke gesponnen sowie Seilschaften organisiert. In der Regel dringt von den politischen Gesprächen und Beratungen immer nur das in die Öffentlichkeit, was gewollt ist. Wenn Wände erzählen könnten! Anstatt Kritik als etwas grundsätzlich Positives anzusehen, wird die in einem Rundumschlag von ihm verurteilt. Vielleicht auch deshalb so vehement, weil die sich vermehrt auch gegen ihn richtet. Dabei könnte gerade der langjährige Bürgermeister noch lernen, wie er etwas verbessern oder richtigmachen kann. Merke, nur wer in der Lage ist, konstruktive Kritik zu akzeptieren und die beanstandeten Punkte dann auch zu verbessern, lernt dazu. Zugegeben, der zum Teil raue, bisweilen unnötig despektierliche Tonfall im Netz, ist für eine Selbsthinterfragung nicht unbedingt immer motivierend. Aber so ist das Internet nun einmal – Fluch und Segen zugleich.

Zitat: „Politik ist die Führung öffentlicher Angelegenheiten zum privaten Vorteil!.

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