Ehre wem Ehre gebührt

Dem Deutschen Fußballbund ein dreifaches hipp, hipp, hurra, hipp, hipp, hurra, hipp, hipp, hurra!“ Wer vor Jahrzehnten gegen den Ball getreten hat, kennt diesen Ausruf nach dem Spiel an der Mittellinie nur zu gut. Lang, lang ist es her. Heutzutage nimmt der Fußballsport bei weitem nicht mehr die dominante Rolle früherer Tage ein. Die Schwerpunkte haben sich radikal geändert. Ein geregelter Spielbetrieb bei den Aktiven lässt sich nahezu nur noch im Verbund mit anderen Vereinen organisieren. Den allgemeinen Negativtrend auf dem „Spieler-Markt“ spürt schon seit Jahren auch die Spvgg Hochstetten.  Diesen auf Dauer umzukehren, scheint nahezu aussichtslos zu sein. Heutzutage muss man als Verein schon heilfroh und glücklich sein, wenigstens eine Mannschaft für den Spielbetrieb melden zu können. Schwere Zeiten herrschen vor allem im Jugendbereich. An Nachwuchs mangelt es an allen Ecken und Enden. Fußball ist kein Selbstläufer mehr, auch nicht in einer so großen Ortsgemeinde wie Hochstetten-Dhaun! Da kommt die Sportplakette des Bundespräsidenten als kleine Motivationshilfe zur rechten Zeit. Die bekommen Sportvereine, die sich über Jahre besondere Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports erworben haben. Sie wird aus Anlass des 100-jährigen Bestehens eines Vereins verliehen. Und die Spvgg hat schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Die Urkunde über die Verleihung der Plakette trägt die Unterschrift des Bundespräsidenten. Übergeben wurde die jetzt von Innenminister Roger Lewentz in Mainz. Zurecht! Die Spvgg hat sich über Jahrzehnte hinweg den Ruf eines grundsoliden und sportlich ambitionierten Verein, ergänzt um Abteilungen abseits des Fußballgeschäftes, erworben.

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