Eine Entwicklung von gut, über schlecht bis ganz schlecht!

Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt schon mal vor. Oft lassen sich dann die Bedeutungen nur noch erahnen. Paradebeispiel ist das Zeichen „Verbot der Durchfahrt“ (Zeichen 250 StVO) am Eingang zum Wirtschaftsweg Richtung Karlshof. Vom einst leuchtend roten Rand ist nicht mal mehr die Silhouette zu erkennen. In der Regel ist nicht das Material, sondern der Standort und die jahrelange Sonneneinstrahlung Schuld daran. Erst schief und jetzt auch noch zunehmend blasser. Eine Runde Mitleid für ein in die Jahre gekommene Verkehrszeichen, das seit gefühlt einer Ewigkeit vergeblich auf einen Austausch wartet. Dabei steht im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“ noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Stellt sich die Frage inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnte bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Zuständig für die Beseitigung des Mangels ist von Haus aus die Ortspolizeibehörde unter dem Dach der Verbandsgemeinde sein. Warum die nicht längst gehandelt hat, weiß wer will. Vielleicht zu teuer? Vielleicht ist der Mangel bisher nicht in die Verwaltung vorgedrungen? Kaum zu glauben, weil vom kleinen Angestellten bis hin zu den „wichtigen“ Entscheidungsträgern regelmäßig an den beiden Verkehrszeichen vorbei. Finde den Fehler? Der Blog hatte diese Situation schon im Januar als guten Vorsatz für 2019 bezeichnet. Das Jahr ist rum, passiert ist nix. Wie wäre es mit 2020?  

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