Worte zum Jahreswechsel

Adieu 2019, willkommen 2020. Man, man, man, ist das Jahr schnell vorbeigehuscht. Wie im Fluge sozusagen. Es war ein spannendes und interessantes Jahr, wie ich finde. Auf dem politischen Parkett hat sich einiges getan. War ja mal richtig was los im Kirner Land. Und auch auf gesellschaftlicher Ebene hat sich so einiges entwickelt. Soll mal noch einer sagen, es wäre nichts los am letzten Zipfel des Landkreises. Kurzum, 2019 war bei weitem kein Langweiler. Was bringt uns 2020? Nun, gefühlt wird es genauso schnell vorüberziehen wie 2019 und die Jahre davor. Erschreckend, an so einem Jährchen ist ja auch nix dran. Einige Highlights stehen schon fest. Es wird mal wieder gewählt. Ein neuer Bürgermeister für Kirn muss her. Es wird weiter gebaut werden und die Feierlaune zu bestimmten Anlässen dürfte auch garantiert sein. Werden es die rundum goldenen 20er-Jahre? Wir werden sehen. Wird das Krankenhaus das kommende Jahrzehnt überstehen? Diesbezüglich eine Prognose zu treffen ist unmöglich. Jedenfalls wird das Thema auch den Blog in 2020 beschäftigen. Gerüchteweise wechseln schon einige Mitarbeiter den Arbeitsplatz. In weiser Voraussicht oder wissen Einzelne schon mehr? Auch darauf wird der Blog ein waches Auge haben. Ein spannendes und ereignisreiches Jahr steht uns bevor. Mögen alle gut hineinrutschen. Der Blog wünscht allen Lesern ein zufriedenes und gesundes neues Jahr. Genießt den Silvesterumtrunk und trinkt einen für mich mit. Prosit!

Wappensaal jetzt online

„Herzlich Willkommen auf der Webseite der Eventlocation Wappensaal-Dhaun! Ihre Eventlocation an der Nahe! Erleben Sie geruhsame, erholsame Stunden und Ferientage bei uns im Naheland…“ – die Homepage von Inhaber Marco Fritz weckt schon nach den ersten beiden Sätzen Interesse. Dazu passende Bilder, die eine Plattform abrunden, die augenscheinlich noch wachsen soll. Top! Der Start im Netz verläuft jedenfalls vielversprechend. Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind schon abgebildet. So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird den Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Man darf gespannt sein, was Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne hat, vor allem die Terrasse betreffend. Schauen wir mal.

Traumschiff „Surprise“

Wir schreiben das Jahr 2020: Die Ära von Bürgermeister Martin Kilian ist zu Ende. Der Mann ist Geschichte! Eine politische Katastrophe steht bevor – gäbe es da nicht schon zwei Bewerber auf den Chefposten. Das Traumschiff „Surprise“ oder „OG-Kirn“ – wie es Michael Müller satirisch dargestellt, kreuzt gemäß Comicbildchen schon auf dem Hahnenbach auf Stimmensuche hin und her. Christa (Götterbotin) Hermes oder Frank (Emsix) Ensminger, wer von beiden wird Kapitän auf der Brücke? Ohne Zweifel, es braucht einen erfahren und vor allem krisenerprobten Chef am Ruder. Das Fahrwasser ist unruhig und die Passage rund um „Kap-Kirn“ eine Fahrt ins Ungewisse. Obendrein zieht die Bord-Mannschaft nicht durchweg an einem Strang, was den alten Seebären Kilian schließlich vor seiner Zeit von Bord gehen ließ. Wer verlässt umgangssprachlich noch das sinkende Schiff? Egal!

Echte Meuterer zählt die momentane Crew in ihren Reihen. Zusammengefasst, alles andere als gute Vorzeichen, um auf dem Traumschiff „Surprise“ als Chef unbedingt anheuern zu wollen. Keine Frage, in ihren schmucken weißen Uniformen sehen beide bisher bekannten Bewerber ganz adrett aus. Aber gutes Aussehen alleine reicht bei weitem nicht aus. Wer von den beiden übernimmt das Ruder? Oder springt noch ein dritter externer Kandidat wie Kai aus der Kiste. Immerhin gibt es, neben viel Ärger, eine kleine Heuer. Schwer vorherzusagen, ob die SPD noch aus den Puschen kommt. Würde sie wahrscheinlich auch liebendgerne, kann sie aber nicht, weil deren Seeleute augenscheinlich auf Schiffsjungen-Niveau verharren. Verflixt, sie sind alle weder hochseetauglich, noch geeignet das Steuerrad in die Hand nehmen zu können. Irgendwie alles „nur“ Ruderer, die es aber ja auch braucht. Und auch die Freien Wähler wollen die Brücke erst gar nicht erobern. Die bleiben lieber an Land zurück und beobachten die Geschehnisse vom festen Boden aus. 

Das Wort zum Sonntag

Landrätin Bettina Dickes ist an Heiligabend in die Rolle des Christkindes geschlüpft und hat das Kirner Krankenhaus besucht. Und? Es ist ja schön und lobenswert, wenn die Kreis-Chefin sich Jahr für Jahr am wackeligen Standort blicken lässt, um kleine Geschenke zu verteilen. Keine Frage, Personal- und Patienten an Feiertagen zu besuchen ist aller Ehren wert, aber muss das dann immer sofort zum öffentlichen Ereignis werden? Warum nicht mal in aller Stille von Bett zu Bett sowie Büro zu Büro gehen, um Zeit- und Gehör zu schenken? Mut machen und gleichzeitig Dank ausdrücken ohne Tamtam und bunten Bildchen – da wäre mal eine Botschaft in XXL-Weihnachts-Format. Doch leider sehen solche Gesten die Politiker-Handbücher nicht vor. Nein, jeder soll und muss es mitbekommen. Posten am gleichen Tag und Bericht in der Zeitung etwas später – ohne Öffentlichkeit herzustellen geht es scheinbar heutzutage nix mehr. „Seht her, ich besuche das Kirner Krankenhaus und das am Heiligabend!“ Liebe Frau Dickes, es ist nicht ihr Gastspiel, das an dieser Stelle getadelt wird. Im Gegenteil! Vielmehr sind es die immer gleichen Inszenierungen bei diesen und ähnlichen Anlässen, die zwangsläufig damit einhergehen. Klar, Klappern gehört gerade bei Politikern zum Handwerk, aber muss es denn immer so laut sein? Spätestens dann, wenn fortwährend Kameras gezückt werden, verkommen derartige Besuche zur reinen Show. Weniger ist mehr! Wäre doch ein guter Vorsatz für 2020?

Der Aufsteiger des Jahres

Lucky-TJ, wie ihn Michael Müller sieht. Immer im Galopp in die richtige Richtung!!!

Ohne Zweifel, Thomas Jung ist der Aufsteiger des Jahres. In nur einem Wahlgang von null auf hundert durch die Decke – das soll dem Cowboy von der Höhe erst einmal einer nachmachen. Auf „Lucky TJ“ ruhen die Hoffnungen des Kirner Landes. „Lass es rocken, aber sowas von!“ Der „Nobody“ im großen politischen Haifischbecken hat den VG-Chefsessel im ersten Wahlgang erobert, und das, ohne Parteibuch, aber daür mit Esprit. Hut ab vor einer Leistung, die ihm so schnell keiner nachmachen wird können und die ihn auch einiges an Körnern gekostet haben dürfte. Rund um die Uhr im Wahlkampf-Modus zu sein, ist selbst für einen durchtrainierten und kampferprobten Schutzmann, der nicht nur schneller schießt, sondern auch schneller wählt als sein Schatten, eine Mammutaufgabe. Merke, wer Herzblut und Leidenschaft investiert und fokussiert auf ein selbstgestecktes Ziel hinarbeitet, der wird am Ende auch belohnt. Und wie! Belohnt wird vor allem das Kirner Land. Das darf sich auf einen Bürgermeister freuen, der allen Menschen immer auf Augenhöhe begegnet. Zum Jahresende nochmals Glückwunsch an Thomas Jung. Möge er Familie und Beruf in Harmonie unter einen Hut bringen. Keine leichte Aufgabe, denn ein Bürgermeister ist bekanntlich immer im Dienst! Der hat nie Feierabend! Und möge er bei allen seinen Entscheidungen ein glückliches Händchen beweisen und möge er, wie in seinem Helden-Comic, immer fest im Sattel sitzen und sich nicht vergaloppieren. Gut, auf Jolly Jumper wird er nicht über die Prärien des Kirner Landes reiten, aber sein Liedchen kann er hinter dem Steuer durchaus laut oder leise vor sich hin trällern: „I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long way from home….

Was verrät die Glaskugel über Hochstetten-Dhaun

Gibt es schon jetzt eine Antwort auf die wirklich wichtigen Fragen? Wüssten wir nicht alle liebend gerne, was das neue Jahr so alles an Überraschungen parat hält? Gummibärchen-Orakel, Kaffeesatzleser und Kartenleger – sie alle wagen jetzt eine Prognose. Gemeinsam hat die komplette Branche den Blick auf das Kirner Land gerichtet. Und wie! SWR3 hat für die vage Vorhersehung erneut sein „Nuschel-Orakel“ als Sprecher zur Verfügung gestellt. Schon im letzten Jahr hat das so einiges richtig vorhergesagt. Und wie schaut es heuer aus? Grob analysiert nuschelt das ein grobes „Weiter so“. Vieles bleibt im Unklaren. Ach ja, wirres Zeugs ist auch dabei. Der Blog hatte schon im ersten Teil über das Kirner Land einiges von dem Geschwätz zusammengefasst und gefiltert. Speziell zu Hochstetten-Dhaun gibt es auch Erkenntnisse aus der Glaskugel.

Blog: Was fällt auf beim ersten Blick auf Hochstetten-Dhaun?

Nuschel-Orakel: „Ui jui jui jui, au au au au.“ – Fastnacht ist da beherrschende Thema in den ersten beiden Monaten. Die gemeinsame Kampagne der Ortsvereine erfährt ihre Neuauflage. Angriffsziele gäbe es zu Genüge. Inwieweit die allerdings in der Bütt durch den Kakao gezogen werden, ist eher unwahrscheinlich. Passt eben nicht ins Main-Stream auf Narrenart aufzubegehren. Ansonsten wäre in Sachen Veranstaltung noch die Kerb im Sommer zu erwähnen. Zumindest das Wetter passt. Wie immer halt am ersten Augustwochenende. Ansonsten offenbart der Veranstaltungskalender nur das Übliche. Darüber hinaus nicht viel Spannendes.

Blog: Hey, was ist mit dem Romantischen Gartenfest?

Nuschel-Orakel: Nun, das organisiert und veranstaltet ja die Verbandsgemeinde. Da ist die Ortsgemeinde eher in Sachen Zuarbeit gefragt. Eigentlich ist es ja das Baby von Bea Schöll. Sie ist Ideengeberin, knüpft die Kontakte und sorgt für das Niveau. Die Verbandsgemeinde flankiert und kassiert, und das nicht zu knapp. Bleibt immer ein hübsches Sümmchen hängen. Wie üppig, bleibt größtenteils unter dem Teppich. Muss ja nicht jeder wissen. mehr

Fünfter Preisträger: Der Blog-Pfosten in der Trostspender-Edition geht an Oliver Kohl!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gingen auch in unserer ländlich geprägten Region sicherlich nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Pfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Nun der fünfte Preisträger: Weil er sich selbstlos für seine Partei opferte, als kein anderer wollte, verleiht der Blog den goldenen „Blog-Pfosten“ an Oliver Kohl. Er war so etwas wie die tragischste Figur des SPD-Wahldesasters. Einen ihrer Besten und aussichtsreichen Kommunalpolitiker haben die Genossen regelrecht verheizt. Zweifelhaft, ob der eloquente und souveräne Mann aus Hennweiler sich politisch von dieser unerwartet deftigen Klatsche je wieder erholen wird können. Wahrscheinlich wird er auch keine Auferstehung bei kommenden Wahlen anstreben. Kohl ist notgedrungen auf den Bürgermeister-Zug aufgesprungen, als ein anderer externer SPD-Lokführer aus der Meisenheimer Ecke absagte. Er wird seine persönlichen Lehren aus dem Ergebnis gezogen haben.

Veranstaltungskalender

Die Termine 2020 sind unter dem Menü Hochstetten-Dhaun und dann Veranstaltungskalender eingestellt. Entnommen wurden die eins zu eins aus dem Mitteilungsblatt. Gut, dass es die Senioren 55+ gibt. Ohne deren Termine, wäre der Veranstaltungskalender nur halb so gefüllt. Gut auch, dass auf Veranstaltungsebene Hochstetten-Dhaun nicht im Entferntesten an Simmertal heranreicht. Der zeitliche Aufwand, diesen dann abzubilden, wäre um ein Vielfaches höher gewesen. mehr

Kurz auf das Jahr 2019 zurückgeschaut

Die Arztpraxis-Affäre, Kommunalwahlen, Baustellen, das Parkhaus oder das Krankenhaus – das vergangenen Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten. Zusammengefasst hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr beschäftigen. Gut oder weniger gut – das Urteil muss jeder für sich selbst treffen. Über die Jahreswende dick und fett im Fokus die Arztpraxis-Affäre in Hochstetten-Dhaun. Obwohl durchgekaut bis zum Exzess, lässt die einen auch noch ein Jahr nach dem Umzug noch fassungslos zurück. Bisher 12 Monate satte Miete im fünfstelligen Bereich ohne Gegenleistung in Form von Renovierung leisten zu müssen, muss gefühlt so etwas wie ein Sechser im Lotto für den Eigentümer aus der Bürgermeister-Familie sein. Und die Quelle sprudelt munter weiter. Ob der Arzt selbst auch als Gewinn bezeichnet werden kann? In den Fokus rückte der nach dem offenen Brief von Stefanie Assmann, die darin Umgang- und Behandlungsmethoden im Umgang mit ihrer kranken Mama anprangerte (3000 Klicks an einem Tag). In einigen Artikeln wurden vom Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Etwa bei den Beiträgen die politischen Ebenen betreffend. Man, was war das aber auch für ein Super-Wahljahr? Hans Helmut Döbell bekam mit nur 60 Prozent einen Denkzettel verpasst, darf aber dennoch weitermachen. Außenseiter Thomas Jung startete von null auf einhundert und tauscht ab Januar symbolisch Polizei-Uniform gegen schicken Verbandsgemeinde-Bürgermeister-Anzug. Was war das für ein Wahlabend. SPD-Kandidat Oliver Kohl fiel gnadenlos durch. Der Blog veröffentlichte mit als erstes das Endergebnis (3800 Klicks). Am Puls der zeit eben! Martin Kilian hingegen hängt eben seine Arbeitskleidung für immer in den Schrank. Der zieht es vor in Rente zu gehen. Nicht weil er es muss, sondern weil er es will und weil er es kann. Haben ihm Parkhaus- und andere Reiz-Themen die Lust am Regieren genommen? Die Frage kann er nur selbst beantworten. Was gab es noch für Aufreger und Highlights in 2019? Das Gartenfest in Dhaun schrieb seine Erfolgsgeschichte fort. Viele Besucher und sattes Plus? Man wird sehen. Die Ortsumfahrung Hochstetten nimmt weiter Konturen an. Nicht schön, aber wenn es denn hilft für Verkehrsentlastung zu sorgen, dann bitteschön. Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Spielplätzen, Geländern oder Mauern (Friedhöfe) – vieles liegt im Argen. Leider hat die Ortsgemeinde noch immer kein Gespür dafür entwickelt, wo es klemmt. Ob sich daran 2020 etwas ändert? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Frohe Weihnachten

„O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“ – Nun, den Schnee müssen wir uns denken. Wie schon so oft an Heiligabend. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info wünscht allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2020 ein gutes und erfülltes Jahr, mit vielen Geschichten und Geschichtchen, werden.