Finde den Fehler!

Mit den Stimmen von SPD und FWG wurde das dezentrale Parksystem abgelehnt. Der Herzenswunsch nach einem Parkhaus spukt eben noch immer in den Köpfen der kleinen Gruppe von Befürwortern herum. Zwecklos, diese quälend lästigen Dämonen vertreiben zu wollen. Kilian hat sich daran versucht, doch er ist als Geisterbeschwörer kläglich gescheitert. Er findet einfach keinen Zugang mehr zu den Personen, die ihn einst in den Bürgermeister-Stuhl hievten. Im Gegenteil: Die werfen ihm in der Parkhaus-Aufklärung jetzt sogar vor mit Unwahrheiten zu argumentieren und gezinkten Karten zu spielen. Bei so viel Verbohrtheit würde auch die Holzhammermethode keinen Erfolg versprechen. So etwas nennt man dann im Ergebnis wohl beratungsresistent. Spannende Monate liegen nunmehr vor uns, in der sich vor allem die beiden Fraktionen viele kritische Fragen aus der Bürgerschaft werden anhören müssen. Die haben nämlich so gar kein Verständnis für die Haltung ihrer Volksvertreter und tun dies auch mehr und mehr offen kund. Halten wir mal fest: SPD und FWG wollen kein dezentrales System, geben aber das Okay für die Umwandlung der Wohnmobilplätze sowie die Einzeichnung von weiteren Parkplätzen im Teichweg Richtung Überflieger. Dazu hat die Stadt ja schon den Parkplatz-Vertrag mit der Brauerei abgeschlossen. Zusammengenommen wird das dezentrale Parksystem durch die Hintertür doch schon umgesetzt, oder etwa nicht? Zugegeben, die Plätze an den Walk-Fässern fehlen noch, aber wer braucht die noch angesichts des hinzugekommenen Bahngeländes. Liebe SPD, liebe FWG, Ihr wollt kein dezentrales Parksystem, stimmt aber dann doch einzelnen Bausteinen aus dem lottogewinnähnlichen Konzept zu. Wie passt das denn bitteschön zusammen? Konzeptionslos, planlos, kopflos, hilflos – so manövriert sich vor allem die SPD ins politische Abseits. Wer hat den Schneid, ihrer mittlerweile mehr als peinlichen Außen-Darstellung ein schnelles Ende zu bereiten. Gesucht wird ein Heilsbringer, der das gesichtswahrend vermag.

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