Das Wort zum Sonntag

Parkhaus vor dem Aus

Das Beste kommt zum Schluss! In der Print-Wochenendausgabe hat Bürgermeister Martin Kilian die formvollendete Verwaltungsvorlage eines Parkhaus-Alternativkonzeptes präsentiert, die selbst hartgesottenen Befürwortern bitter aufstoßen dürfte: „Ich habe Euch ein Angebot gemacht, das Ihr nicht ablehnen könnt!“ Nun ist Kilian mitnichten der „Pate“ von Kirn, dafür aber ein bauernschlauer Stratege. Bauernschlau deshalb, weil der Fuchs gewieft und gerissen zum richtigen Zeitpunkt final aktiv wird. 171 Parkplätze ohne ein Parkhaus bauen zu müssen sind fix, daneben 40 zusätzliche Abstellmöglichkeiten am Güterbahnhof plus 30 Plätze auf dem Gelände Wäscherei Schäfer wahrscheinlich – ergeben rund 260 Parkplätze in der Summe. Der Stich ins SPD-Herz sitzt. Kein Parkhaus würde bedeuten weniger Ausgaben. Die Folge: Niedrige Investitionskosten geben berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass die Parkgebühren niedrig bleiben oder für den Anfang gleich ganz wegfallen. HURRA! Das dürfte Handel und Kunden gleichermaßen freuen. Die mitgelieferte Grafik zeigt eine Übersicht, die selbsterklärend ist und keinerlei Fragen offen lässt. Mit Verlaub, wer angesichts diesem Alternativkonzeptes noch immer an einem Parkhaus festhält, der sollte sich auf seinen Gesundheitszustand hin untersuchen lassen. Liebe SPD, Liebe FWG, seid bitte so gut und begreift es endlich! Ein Parkhaus in Kirn macht unter den gegebenen Umständen überhaupt keinen Sinn. Hört auf den noch Stadtchef- ein letztes Mal noch. Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn Ihr in Konsequenz der erdrückenden Faktenlage Eure Pläne nicht mehr weiter verfolgt. Im Gegenteil! So gesehen, nicht erst vertagen, sondern gleich begraben. Reimt sich sogar. Deckel drauf und gut ist. Es geht gut ohne. Gebt Euch endlich den entscheidenden Ruck. Kirn und die nachfolgende Generation wird es Euch danken. 

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